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VAR als Chance zur Weiterentwicklung

Der Fussball und die Spieler entwickeln sich dank der Nutzung neuer Technologien immer weiter. Das ist auch für das Schiedsrichterwesen eine Herausforderung. Mit der Einführung des Videobeweises wird dieser Entwicklung Rechnung getragen. Die Raiffeisen Super League soll eine dynamische, innovative und konkurrenzfähige Liga bleiben. Deshalb sind die Spielleiter auf technische Unterstützung angewiesen.

«Die Technologie hilft, die Schiedsrichter und Schiedsrichterassistenten weiter zu fördern und ihre Chancen auf internationale Einsätze zu erhöhen», sagt Dani Wermelinger, Leiter Ressort Spitzenschiedsrichter des SFV. «Von dieser Qualitätssteigerung wird auch die Brack.ch Challenge League profitieren. Und letztlich macht der VAR den Fussball nachweislich gerechter. Das belegen Studien der FIFA und des IFAB.»

Die 4 Situationen für den Einsatz des VAR

Eingreifen wird der Video-Assistent, der vorerst ausschliesslich in der Raiffeisen Super League zur Anwendung kommt, nur in den folgenden 4 Spielsituationen:

Tore

Der Videobeweis hilft dem Schiedsrichter, etwaige Vergehen zu erkennen, derentwegen ein Tor nicht zu geben ist. Da der Ball die Torlinie überquert hat, ist das Spiel unterbrochen.

Feldverweise

Der Videobeweis sorgt dafür, dass keine eindeutigen Fehlentscheide getroffen werden, wenn ein Spieler des Feldes verwiesen wird oder nicht.

Penaltys

Der Videobeweis sorgt dafür, dass keine eindeutigen Fehlentscheide getroffen werden, wenn ein Elfmeter gegeben oder nicht gegeben wird.

Spielerverwechslungen

Der Schiedsrichter sanktioniert den falschen Spieler oder ist nicht sicher, wer bestraft werden sollte. Der VAR informiert den Schiedsrichter, damit der richtige Spieler bestraft werden kann.

Wie ist der Ablauf für den Einsatz des VAR?

1. Schritt

Vorfall: Der Schiedsrichter informiert den Video-Assistenten, oder der Video-Assistent empfiehlt dem Schiedsrichter, eine Entscheidung/einen Vorfall zu überprüfen.

2. Schritt

Überprüfung: Der Video-Assistent überprüft die Videoaufnahmen und teilt dem Schiedsrichter über Headset mit, was auf dem Video zu sehen ist.

3. Schritt

Entscheidung: Der Schiedsrichter beschliesst, sich die Videoaufnahmen am Spielfeldrand anzusehen, ehe er dementsprechend handelt/entscheidet, oder nimmt die Informationen des Video-Assistenten ohne weitere Prüfung zur Kenntnis und handelt/entscheidet dementsprechend.

Was genau macht ein Videoassistent?

(Quelle: FIFA.com)

Gesamtprojektleiter VAR

Reto Häuselmann

Tel. direkt: +41 31 950 83 59
E-Mail

Für Medienanfragen

Head of Communications

Philippe Guggisberg

Tel. direkt: +41 31 950 83 66
Mobile: +41 76 582 22 58
E-Mail

Grundsätze des VAR (nach IFAB)

  • Das Ziel ist nicht, eine hundertprozentige Korrektheit bei allen Entscheidungen zu erreichen, da dies den wesentlichen Spielfluss und die Emotionen des Fussballs zerstören würde

  • Die Videounterstützung ist nur für 4 Schlüsselsituationen vorgesehen, die Einfluss auf den Spielverlauf haben sowie für schwerwiegende, übersehene Regelverstösse

    • Tore
    • Penaltys
    • Feldverweise
    • Spielerverwechslungen

  • Der Schiedsrichter wird immer eine Entscheidung fällen (inklusive «kein Vergehen»), die nur geändert wird, wenn die Videoüberprüfung einen eindeutigen Fehler aufzeigt – Kernfrage: «War die Entscheidung eindeutig falsch?»

  • Nur der Schiedsrichter kann eine Videoüberprüfung anordnen

  • Die endgültige Entscheidung wird immer durch den Schiedsrichter getroffen

  • Während einer Prüfung herrscht kein ZeitdruckGenauigkeit ist wichtiger als Schnelligkeit