Spielsperren gegen Magnin und Van Eck

  • René van Eck (r.) muss am Sonntag den FC Zürich ohne Ludovic Magnin coachen. (freshfocus)

Die Kontroll- und Disziplinarkommission des Schweizerischen Fussballverbands hat nach dem Halbfinalspiel im Helvetia Schweizer Cup zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel (1:3) drei Spielsperren gegen FCZ-Trainer Ludovic Magnin verfügt. Dieser hatte nach Spielschluss Schiedsrichter Stephan Klossner mehrfach lautstark als Betrüger beschimpft.

Die Suspension gegen Ludovc Magnin ist wettbewerbsübergreifend, betrifft also auch die Meisterschaft in der Raiffeisen Super League, und tritt bereits am Wochenende in Kraft. Damit wird Magnin in der Partie vom Sonntag gegen den FC Sion nicht auf der FCZ-Bank Platz nehmen können. Die Zürcher können gegen dieses Urteil Rekurs einreichen. Aufschiebende Wirkung hätte ein solcher aber erst nach dem Sion-Spiel.

Sperren auch gegen Canepa und Van Eck
Mit je einer Suspension im nächsten Spiel des Helvetia Schweizer Cups belegt werden Zürichs Assistenztrainer René van Eck sowie Vereinspräsident Ancillo Canepa. Beide hatten in der 81. Minute die technische Zone verlassen und auf dem Spielfeld den Schiedsrichter bedrängt. Dieser verwies die beiden als Folge davon auf die Tribüne. Gegen diese Sperren von Canepa und Van Eck gibt es keine Rekursmöglichkeit. Die Sanktionen bleiben auf den Cup-Wettbewerb beschränkt.

Geldbusse gegen Streller
Basels Sportdirektor Marco Streller wird zu einer Geldbusse verurteilt, weil er die Technische Zone betreten hat, obwohl er nicht auf dem Matchblatt aufgeführt und folglich nicht berechtigt war, sich im Bereich der Spielerbank aufzuhalten. Streller betrat hernach zudem ebenfalls das Spielfeld.

» Telegramm der Cup-Halbfinal-Partie FC Zürich - FC Basel (1:3)