Modus-Abstimmung findet auf schriftlichem Wege statt

Die Klubs der Swiss Football League werden auf schriftlichem Weg über eine mögliche Aufstockung der Super League abstimmen. Dies hat das SFL-Komitee aufgrund des gegenwärtig geltenden Versammlungsverbots wegen des Coronavirus entschieden.

Am 16. März 2020 hätten die Klubs der SFL anlässlich einer ausserordentlichen Generalversammlung über die Aufstockung der Super League auf 12 Klubs und die Einführung des «Schottischen Modus» (33+5 Runden) ab der Saison 2021/22 abstimmen sollen. Aufgrund der Entwicklungen in Zusammenhang mit dem Coronavirus musste die Abstimmung am Vortag der einberufenen Versammlung auf ein unbestimmtes Datum verschoben werden.

Zwischenzeitlich steht die Ausschreibung der TV- und Marketingrechte im Rahmen der Zentralvermarktung der SFL ab der Saison 2021/22 bevor. Deshalb ist die Abstimmung über das Format der Meisterschaften für die nächste Vertragsperiode zwingend erforderlich.

Verordnung des Bundesrats erlaubt schriftliche Abstimmung
Die Durchführung einer physischen Versammlung ist allerdings unter den aktuellen Gegebenheiten nicht zulässig, weil Generalversammlungen von Vereinen unter die verbotenen Veranstaltungen nach Art. 6 der Covid-19-Verordnung 2 des Bundesrats fallen. Die Verordnung erlaubt dagegen während dieser ausserordentlichen Lage, die Beschlussfassung auf elektronischem oder schriftlichem Weg durchzuführen.

Vor diesem Hintergrund entschied das Komitee der SFL am 14. April 2020 einstimmig, die Klubs auf schriftlichem Wege abstimmen zu lassen, ob sie einer Aufstockung der Super League auf 12 Klubs und der Einführung des «Schottischen Modus» (33+5) zustimmen oder nicht.

Das Ergebnis wird Ende nächster Woche vorliegen. Bis zu diesem Zeitpunkt werden keine weiteren Auskünfte zum Stand der Abstimmung erteilt.