Das musst du zum Geisterspiel wissen

  • Leere Sitze in einem Stadion. (Symbolbild/freshfocus)

Der Grasshopper Club Zürich muss aufgrund des durch Klubanhänger provozierten Spielabbruchs in der 33. Runde beim FC Luzern zwei Ligaspiele vor leeren Rängen austragen. Das erste Geisterspiel wird am kommenden Mittwoch gegen den FC Sion stattfinden. Was gilt es zu beachten?

Am 17. Mai 2019 hat die Disziplinarkommission der Swiss Football League entschieden, dass die nächsten beiden Heimspiele des Grasshopper Club Zürich in einer von der SFL durchgeführten Meisterschaft (RSL und BCL) unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden müssen. Die Durchführung eines Geisterspiels unterliegt bestimmten Vorgaben, deren Nichtbeachtung weitere disziplinarrechtliche Sanktionen nach sich ziehen können.

1. Zugelassene Personen:
Pro Klub sind folgende Personen zugelassen und der SFL mit Name und Funktion auf einer Liste bis spätestens am Spieltag zuzustellen:

- 18 Spiele, die auf der Matchkarte figurieren
- 7 Personen, die in der technischen Zone anwesend sind
- maximal 50 zusätzliche Personen, die vom Klub bestimmt werden

In diesem Kontingent nicht enthalten sind akkreditierte Journalisten und Medienvertreter. Diese müssen in einer separaten Liste innerhalb derselben Frist ebenfalls gemeldet werden.

Die mit Name und Funktion erfassten Personen des Gastklubs, im aktuellen Fall des FC Sion, werden GC via SFL zu Handen der Stadionsicherheit und Einlasskontrolle mitgeteilt.

2. Spielorganisation:
Für die Organisation des Spiels gelten im Übrigen folgende Vorgaben:

- Es darf nur ein Sektor geöffnet werden (Haupttribüne)
- Die Einblendung der Matchuhr und der Einsatz des Stadionspeakers sind obligatorisch