Die Zentralvermarktung in der SFL

Die Swiss Football League (SFL) vermarktet zentral gewisse Werberechte und sämtliche multimedialen Verwertungsrechte an den Meisterschaftsspielen der Super League und der Challenge League. Die Zentralvermarktungsrechte sind für die Periode 2021/22 bis 2024/25 in verschiedenen Verträgen geregelt: im Bereich Sponsoring mit der Vermarktungsagentur Ringier Sports AG (Rispo) und im Bereich Multimedia einerseits mit der CT Cinetrade AG, zu der der Pay-TV-Sender blue gehört. Weitere Verträge für die internationalen Rechte sind in Verhandlung.

Die SFL führt die Zusammenarbeit mit der Ringier Sports AG, ihrer langjährigen Vermarktungspartnerin für die zentral vermarkteten Werberechte, weiter. Die neue Vereinbarung beginnt mit der Saison 2021/22. Die Ringier Sports AG wird im Rahmen der Zusammenarbeit mit der SFL sämtliche zentral vermarktbaren Werberechte exklusiv verwerten. Ein wichtiger Bestandteil der in gewissen Teilen neu strukturierten Zusammenarbeit ist dabei die zukünftige, gemeinsame Entwicklung neuer digitaler Werberechte, die innerhalb der digitalen Kommunikationskanäle der SFL umgesetzt werden sollen.

Das Ziel ist es, dem veränderten Mediennutzungsverhalten der Konsumenten sowie den Ansprüchen der Sponsoren und Partner der SFL gleichermassen gerecht zu werden. «Im digitalen Zeitalter muss auch das Sponsoring künftig neue und innovative Wege gehen, um die marktrelevanten Zielgruppen zu erreichen», sagt Claudius Schäfer, CEO der SFL. «Die Vertragsverlängerung ist zudem Ausdruck gegenseitigen Vertrauens, welches sich die SFL und ihre Klubs und die Ringier Sports AG gegenseitig entgegenbringen. Wir freuen uns auf die gemeinsame Umsetzung spannender Projekte, mit dem Ziel, die Attraktivität des Schweizer Fussballs weiter zu steigern», so Schäfer weiter.

«Es freut uns sehr, dass wir die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der SFL über den 30. Juni 2021 hinaus fortführen dürfen. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam die richtigen Schritte und notwendigen Innovationen einleiten und entwickeln werden, um auch zukünftig erfolgreich in einem sich stark verändernden Markt tätig sein zu können», sagt Martin Blaser, Geschäftsführer der Ringier Sports AG, über die Vertragsverlängerung.

Die neue Vereinbarung mit der Ringier Sports AG umfasst u.a. das Titelsponsoring der beiden Meisterschaften, die Vermarktung der Bandenwerbung in den Stadien sowie die Werbefläche für den Titelsponsor auf dem Brustbereich der Trikots und sämtliche digitalen Vermarktungsflächen.

Die SFL führt die Zusammenarbeit mit der Ringier Sports AG weiter

Der Bereich Sponsoring

Für die zentral vermarkteten Sponsoring-Rechte hat die SFL die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Partner Ringier Sports AG um vier Jahre verlängert. Die Vertragsperiode beinhaltet die Saisons 2021/22 bis 2024/25. Die Vereinbarung umfasst u.a. das Titelsponsoring der beiden Meisterschaften, die Vermarktung der Bandenwerbung in den Stadien sowie die Werbefläche für den Titelsponsor auf dem Brustbereich der Trikots und sämtliche digitalen Vermarktungsflächen.

Das Konzept sieht weiterhin einen Titelsponsor pro Spielklasse vor, der das Recht hat, sein Logo im Brustbereich auf allen Trikots zu platzieren. Sein Name wird zusätzlich Teil der offiziellen Meisterschaftsbezeichnung sowie des offiziellen Meisterschaftslogos.

Die höchste Spielklasse im Schweizer Klubfussball wird ab der Saison 2021/22 für die nächsten vier Jahre «Credit Suisse Super League» heissen. Die weltweit tätige Bank wird Partnerin der Swiss Football League sowie Titelsponsorin und Namensgeberin der Super League. Die Credit Suisse wird in allen Stadien mit Bandenwerbung und auf den Trikots aller Super-League-Spieler präsent sein.

Credit Suisse neue Titelsponsorin der Super League

Der Bereich Multimedia

Die CT Cinetrade AG (u.a. mit dem Sender blue) erhielt vom Komitee der SFL ab der Saison 2021/22 für vier weitere Jahre den Zuschlag für die Verwertung der TV-Multimedia-Rechte an der Super League und der Challenge League. Dabei setzt Cinetrade in der Super League weiterhin auf ihr umfassendes Pay-TV-Angebot auf blue mit der Live-Übertragung aller 180 Spiele der höchsten Liga und 36 Spielen der zweithöchsten Liga.

Bei der Festlegung der Anspielzeiten hat sich die SFL an den Wünschen der Klubs und der Fans orientiert. Am Samstag wird in der Super League je ein Spiel um 18.00 Uhr und um 20.30 Uhr angepfiffen. In Zukunft wird das Spiel am Samstagabend um 20.30 Uhr auf den Kanälen der SRG in allen Landesteilen ausgestrahlt. Damit kommen die Fussballfans wie bisher jede Saison in den Genuss von 36 Partien im frei empfangbaren Fernsehen. Sonntags setzt die SFL ein Spiel um 14.15 Uhr und zwei Spiele um 16.30 Uhr an.

Der Spieltag der Challenge League startet ab der Saison 2021/22 mit je einer Partie am Freitagabend um 18.00 Uhr und dem TV-Livespiel um 20.30 Uhr auf dem frei empfangbaren Sender blue Zoom. Die weiteren Anspielzeiten über das Wochenende sind der Samstag um 18.00 und 20.30 Uhr sowie am Sonntag um 14.15 oder 16.30 Uhr

In den Spielrunden unter der Woche finden die Partien der Super League zwischen Dienstag und Donnerstag statt, in der Challenge League am Dienstag und Mittwoch (Kickoff jeweils um 18.00 Uhr oder 20.30 Uhr). Die TV-Livespiele im Free-TV werden am Dienstag um 18.00 Uhr (Challenge League, blue Zoom) und am Mittwoch um 20.30 Uhr (Super League, SRG) angesetzt.

Frei empfangbar und kostenlos für alle Fans bleiben alle Zusammenfassungen der Partien auf sfl.ch.

SFL verlängert Zusammenarbeit mit blue um 4 Jahre

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Ausschüttungsschlüssel 2021+

Die Gesamtsumme der Entschädigungen aus den Urheberrechten (TV und Marketing) an die 20 Klubs beträgt 27,2 Mio. Schweizer Franken. Davon entfallen 21,3 Mio. auf die Klubs der Credit Suisse Super League (CSSL) und 5,8 Mio. auf die dieci Challenge League.

In der CSSL erfolgt die Ausschüttung auf der Basis von zwei Säulen: solidarischer Sockelbetrag (total 18 Mio. Schweizer Franken, 1,8 Mio. pro Klub) und abgestufte Ranglistenprämie (total 3,2 Mio.).

Rang 1: 813'000
Rang 2: 596'000
Rang 3: 434'000
Rang 4: 379'000
Rang 5: 325'000
Rang 6: 271'000
Rang 7: 216'500
Rang 8: 162'000
Rang 9: 55'000
Rang 10: 0
Total: 3,2 Mio.

In der dieci Challenge League kommen drei Säulen zum Einsatz: solidarischer Sockelbetrag (total 5 Mio., 0,5 Mio. pro Klub), abgestufte Ranglistenprämie (total 0,5 Mio.) und Entschädigung nach technischen Vorgaben (max. 25'000 pro Klub).

Rang 1: 125'000
Rang 2: 92'000
Rang 3: 67'000
Rang 4: 59'000
Rang 5: 50'000
Rang 6: 41'000
Rang 7: 33'000
Rang 8: 25'000
Rang 9: 8'000
Rang 10: 0
Total: 500'000

In beiden Ligen wird zudem eine Fair Play Trophy mit einem Preisgeld von je total 100'000 Franken ausgetragen.