Zuschauerrekord in der Raiffeisen Super League: 2'163'354 Fans

  • Im Basler St. Jakob-Park unterstützten pro Partie im Durchschnitt 29'036 Fans den neuen und alten Schweizer Meister FC Basel 1893, an der Meisterfeier waren es gar 34'060.

So viele Fans wie nie zuvor besuchten in der Saison 2012/13 die 180 Partien der Raiffeisen Super League (12'019 Zuschauer im Durchschnitt). Die Partien der Challenge League verfolgten im Durchschnitt 1'454 Fans.

Der Aufstieg des publikumsstarken FC St. Gallen in die Raiffeisen Super League nährte bereits zu Beginn der Saison die Hoffnung auf einen neuen Zuschauerrekord. Die hohen Erwartungen wurden erfüllt und die zehn Klubs der höchsten Schweizer Liga begrüssten in der abgelaufenen Saison 2012/13 total 2'163'354 Fans - so viele wie noch nie in der Geschichte der Schweizer Liga. Der Durchschnitt sank im Vergleich zur letzten Spielzeit leicht von 12'253 auf 12'019 Zuschauer pro Partie. Der Grund dafür ist der Wegfall von NE Xamax in der Winterpause, worauf nur 162 statt der 180 geplanten Spiele stattfinden konnten.

St. Jakob-Park: Top seit 2001
Am meisten Zuschauer lockte - wie immer seit der Eröffnung des St. Jakob-Park im Jahr 2001 - der FC Basel 1893 an. Der Durchschnitt des Schweizer Meisters liegt bei 29'036 Fans pro Heimspiel. An zweiter Stelle folgt wie in den Vorjahren der BSC Young Boys, der allerdings einen Rückgang von knapp 4000 Zuschauern hinnehmen musste. Neu auf dem Podium ist der Aufsteiger FC St. Gallen klassiert, der nach der Rückkehr in die höchste Liga 14'310 Fans pro Spiel begrüssen durfte.

Das bestbesuchte aller 180 Spiele Spiele war wenig überraschend ein Heimspiel des FCB, gegen Lausanne (35'171) vier Runden vor Schluss. Als Dank für die Unterstützung in der langen Saison waren alle Fans mit einem "F", "C" oder "B" in ihrem Namen eingeladen worden. Es war zudem der fünfthöchste Wert seit Einführung der Super League im Jahr 2003. Zur Meisterfeier anlässlich des letzten Spieltages gegen den FC St. Gallen kamen 34'060 ins "Joggeli". Bemerkenswert ist, dass die Spitzenspiele gegen den Grasshopper Club Zürich nur die viert-, respektive die elftbeste Zuschauerzahl der 18 Basler Heimspiele darstellen. Bemerkenswert ist zudem, dass der schlechteste Matchbesuch im St. Jakob-Park (24'265 gegen den FC Sion) noch über der höchsten Besucherzahl aller anderen Klubs liegt: das war YB - Basel vor 22'757 Fans. Nur das Berner Kantonalderby YB - Thun vermochte von allen Spielen ohne Basler Präsenz die Grenze der 20'000 Zuschauer ebenfalls zu sprengen (22'212).

Publikumsmagnet beim Gegner
Auch auswärts gibt es ein grosses Publikumsmagnet: der alte und neue Meister FCB. Nur im Letzigrund - da sind die Stadtzürcher Derbys Top - sowie auf der Pontaise und im Stade de Genève - der Romands-Derby wegen - üben die Basler nicht die grösste Anziehungskraft aus. Im Allgemeinen zieht der FCB in jedem Stadion 2000 Zuschauer mehr an als GC und St. Gallen und sogar 5000 im Schnitt mehr als die Mannschaft, die am wenigsten Anziehungskraft auswärts auszuüben vermag - oder auch am wenigsten seiner Fans in gegnerische Stadien mitbringt -, der FC Lausanne-Sport. Eine andere Zahl, die es objektivitätshalber noch anzuführen gilt, betrifft den Servette FC: mit 2379 wurde die tiefste aller 180 Zuschauerzahlen beim Genfer Abschiedsspiel aus der RSL gegen Luzern registriert.

 Die Veränderungen der Zuschauerzahlen der Klubs gegenüber dem Vorjahr sind in den meisten Fällen mit den sportlichen Leistungen verbunden. Während positive Leistungen (GC, FC Zürich) für einen Anstieg sorgten, führten negative Resultate (YB, Luzern, Servette, Lausanne) für rückläufiges Zuschaueraufkommen.

Aufsteiger Aarau auch bei den Zuschauern in Front
Die neu ebenfalls zehn Klubs der Challenge League (ChL) begrüssten im Durchschnitt 1454 Fans in ihren Stadien. Der Wert liegt unter dem Vorjahreswert von 2003, der allerdings zu einem grossen Teil auf den FC St. Gallen zurückzuführen war (über 10'000 Fans pro Spiel). Der Wert liegt im Bereich der Zahlen der Vorjahre.

In der Saison 2012/13 der Challenge League zierte der Aufsteiger FC Aarau mit 3108 Zuschauern pro Heimspiel auch die Spitze dieses Spezialklassements. Dahinter klassierten sich der FC Winterthur (2389) und die AC Bellinzona (1971).