Empfehlung für angepasste Quarantäne-Regelung

  • Mit der neuen Empfehlung können Spieler unter gewissen Bedinungen in der Quarantäne weiterhin trainieren (hier am Beispiel des FC Luzern) und Wettkämpfe bestreiten. (freshfocus)

Nach mehreren Interventionen hat die Swiss Football League (SFL) erreicht, dass der Vorstand der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte der Schweiz (VKS) zuhanden ihrer Kantonsärzte die Empfehlung zukommen lässt, im Profifussball unter gewissen Bedingungen eine angepasste Quarantäne-Regelung zu gewähren.

Seit mehreren Wochen setzte sich die Swiss Football League dafür ein, dass auch in der Schweiz das aus Österreich bekannte Modell in Bezug auf die Ausgestaltung von Quarantäne-Massnahmen im Profifussball eingeführt wird. Nun hat sich der Vorstand der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte der Schweiz (VKS) bereits erklärt, ihren Kantonsärzten dieses Modell zu empfehlen.

Im Hauptpunkt kann in diesem neuen Modell eine verordnete Quarantäne für Spieler von Profiklubs im Schweizer Fussball für Trainingseinheiten und Wettkampfspiele unterbrochen werden. Die Empfehlung basiert auf bestimmten Bedinungen, darunter beispielsweise, dass bei Quarantäne-Unterbrechungen täglich Antigentests durchgeführt werden müssen. Zudem besteht in der Empfehlung die Einschränkung, dass die Erleichterungen bei Mutationen des Coronavirus nicht gewährt werden können.

Schäfer: «Gute Nachricht für den Spielbetrieb»
«Das ist eine gute Nachricht für den Spielbetrieb im Schweizer Fussball. Die neue Regelung bedeutet eine grosse Entlasung für die Spielplanung und hat positive Auswirkungen auf die Integrität des gesamten Wettbewerbs», sagt Claudius Schäfer, CEO der SFL. «Wir hoffen sehr, dass die Kantonsärztinnen und Kantonsärzte von nun an dieser neuen Empfehlung folgen werden.»