«Danke Sevilla!»: Cupsieger Sion in EL-Gruppenphase

  • Dank dem EL-Sieg von Sevilla erbt der Schweizer Cupsieger Sion den Platz in der Gruppenphase der Europa League. (freshfocus)

Die Schweiz freut sich über den Sieg des FC Sevilla im Final der Europa League und das Wallis über den Cupsieg des FC Sion. Weil die Spanier als Belohnung einen Startplatz in der Champions League erhalten, wird in der Gruppenphase der Europa League der Saison 2015/16 ein Platz frei. Davon profitiert nun die Sittener.

Noch fehlt die definitive Bestätigung der UEFA. Doch wenn der Kontinentalverband seine bisherige Praxis beibehält, zieht ein Schweizer Klubs direkt in die Gruppenphase der kommenden Europa League ein und kann damit zwei Qualifikationsrunden umgehen. Wieso?

UEFA-Praxis als Türöffner
Im Rahmen der Änderungen an der Eintrittsliste für die UEFA-Wettbewerbe erhält der Sieger der Europa League neu als Belohnung einen fixen Startplatz in der Gruppenphase der Champions League. Der diesjährige Sieger, der FC Sevilla, hatte sich in der nationalen Meisterschaft nicht für die Champions League qualifizieren können und nimmt deshalb dieses «Upgrade» gerne an.

Dagegen waren die Spanier als 5. der Primera Division direkt für die Gruppenphase der Europa League spielberechtigt. Dieser Platz wird nun durch den Sprung Sevillas in die Champions League frei – und davon profitiert gemäss UEFA-Praxis kein Klub aus der spanischen Elite-Division sondern der Landesverband auf Rang 13 der UEFA-Setzliste: die Schweiz.

Sion direkt in der EL-Gruppenphase
Damit erhält der Schweizer Cupsieger 2015, der FC Sion, das grosse Geschenk, direkt in die EL-Gruppenphase der nächsten Saison einzuziehen.