Claudius Schäfer neu im Vorstand der EPFL

  • SFL-CEO Claudius Schäfer verteidigte mit seiner einstimmigen Wahl den 2010 errungenen Sitz für die Schweizer Liga im Board of Directors der EPFL. (ZVG)

  • EPFL-Chairman Frédéric Thiriéz (rechts) dankt Edmond Isoz für sein Engagment im Vorstand der europäischen Ligen. (ZVG)

Der CEO der Swiss Football League (SFL), Claudius Schäfer (43), wurde an der Generalversammlung der EPFL in Warschau in den Vorstand der Vereinigung der europäischen Ligen gewählt. Er tritt im 12-köpfigen Board of Directors die Nachfolge von Edmond Isoz an.

Claudius Schäfer verteidigte mit der einstimmigen Wahl in den Vorstand der European Professional Football Leagues (EPFL) erfolgreich den 2010 errungenen Sitz für die Schweizer Liga. Im Board of Directors nehmen zwölf Personen Einsitz. Sechs Plätze sind fix an die sechs erstplatzierten Ligen in der UEFA-Rangliste vergeben (momentan Spanien, Deutschland, England, Italien, Portugal, Frankreich), um die weiteren Plätze bewerben sich die anderen Vollmitglieder, zu denen seit 2005 auch die SFL gehört.

«Die Wahl in den Vorstand der EPFL freut mich ausserordentlich», bestätigt Claudius Schäfer. «In einer Zeit, in welcher der globale Fussball durchgeschüttelt wird und sportliche Themen liegen bleiben, ist es zentral, dass die Ligen ihr grosses Know-how und ihre Interessen vermehrt in die internationalen Entscheidungsprozesse einbringen können. Ich werde in diesem Gremium insbesondere die Interessen der mittelgrossen Ligen in Europa vertreten.»

Die Mitglieder des Board of Directors:

Frédéric Thiriez (Frankreich), Chairman
Claus Thomsen (Dänemark), Deputy Chairman
Christian Seifert (Deutschland)
Mike Foster (England)
Marco Brunelli (Italien)
Javier Tebas Medrano (Spanien)
Pedro Proença (Portugal)
Jacco Swart (Niederlande)
Sergey Pryadkin (Russland)
Neil Doncaster (Schottland)
Lars-Christer Olsson (Schweden)
Claudius Schäfer (Schweiz)

Interessensvertreter der europäischen Profiligen
Der Verband der europäischen Ligen wurde 1997 gegründet und im Jahr 2005 in European Professional Football Leagues (EPFL) umbenannt. Momentan zählt die Vereinigung 24 Vollmitglieder und 8 assoziierte Ligen. Gegen aussen vertritt die EPFL die Interessen der Ligen gegenüber UEFA (unter anderem Einsitz im strategischen Komitee), FIFA, der Spielergewerkschaft FIFPro sowie politischen Behörden.