Wichtige Abstimmung für die Zukunft des FC Lugano

  • Um weiterhin in der Credit Suisse Super League zu spielen und auch im Europapokal zu glänzen, ist der FC Lugano bei der Abstimmung vom 28. November auf ein Ja angewiesen. (freshfocus)

Am 28. November findet in Lugano die Abstimmung über das geplante Sport- und Eventzentrum statt. Ein modernes Fussballstadion mit einer Kapazität von 10’000 Plätzen und eine Mehrzweckhalle sind Kern des Projekts. Ein wegweisendes Datum, um Lugano punkto sportlicher Infrastruktur wieder auf Vordermann zu bringen.

Die Planungsphase nahm mehr als 10 Jahre in Anspruch. Der Gemeinderat sprach sich mehrfach mit einem klaren «Ja» aus, zuletzt im März letzten Jahres. Doch die Entscheidung fällt bei der Volksabstimmung vom 28. November. Der FC Lugano wird endlich wissen, woran er ist. Der Ausgang der Abstimmung ist für die Entwicklung des Fussballs im Tessin entscheidend. Dem FC Lugano droht ohne neues Stadion gar der Zwangsabstieg aus der Super League.

Mit dem neuen Sport- und Eventzentrum, dem Polo Sportivo e degli Eventi (PSE), soll das infrastrukturelle Defizit der grössten Tessiner Stadt - die in der Schweiz einwohnermässig zu den zehn grössten gehört - wettmachen. Lugano würde sich so als Austragungsort für Events von nationaler Bedeutung positionieren. Zugleich würde ein modernes Stadtquartier geschaffen werden.

Die Einweihung des multifunktionalen «Juwels» ist, wenn alles gut geht, für den Herbst 2026 geplant, mit Fussball, Basketball, Volleyball, Gymnastik und kulturellen Events. Sein Standort liegt vor dem altehrwürdigen Cornaredo, das seine guten Dienste seit dem 16. August 1951 verrichtet und zu einem Sport-Themenpark werden würde. Das Tessin ist eine der letzten Regionen der Schweiz ohne ein modernes, für die Credit Suisse Super League und europäische Wettbewerbe homolgiertes Stadion. Es präsentiert sich die ideale Gelegenheit, die Infrastruktur-Defizite wettzumachen. Im Falle eines negativen Ausgangs der Abstimmung müsste alles wieder von vorne beginnen.

Schäfer: «Nur eine moderne Infrastruktur ermöglicht nachhaltiges Wirtschaften»
Eine vom CEO der Swiss Football League Claudius Schäfer geteilte Analyse: «In der Schweiz lässt sich für ein Klub aus der obersten Liga nur in einer zeitgemässen Infrastruktur nachhaltig wirtschaften. Eine gesunde und gute wirtschaftliche Basis ist auch Voraussetzung für eine erfolgreiche Nachwuchsbewegung. Das überzeugende Stadionprojekt in Lugano bringt zudem alles mit, damit in Zukunft nationale und internationale Fussballnächte Tessinerinnen und Tessiner erfreuen werden.»

Das neue Stadionprojekt von aussen...

...und von innen!

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