Was wäre Servette ohne Jean-Pierre Nsame?

Seit dem Transfer von Jean-Pierre Nsame hat sich Servettes Sturm vom lauen Lüftchen zum heftigen Sturm entwickelt. Der Franzose ist bereits Leader des Torschützenklassementes der Brack.ch Challenge League. Trainer Anthony Braizat hebt aber auch die Leistung des ganzen Teams hervor.

In dieser Saison präsentierte sich der Servette FC zwei Ausgaben von sich: Eine ohne - und eine mit Jean-Pierre Nsame. Ohne seinen neuen Franko-Kameruner verlor Servette seine 4 ersten Meisterschaftspartien und schoss dabei nur gerade 1 Tor. Mit dem 23-jährigen Stürmer, der letzte Saison noch Ergänzungsspieler in der französischen Ligue 1 war (5 Einsätze mit Saisonüberraschung Angers), hat Servette danach in 7 Partien 13 Punkte geholt und 14 Tore erzielt. 8 Treffer gingen auf das Konto von Nsame, der somit die Spitze des Torschützenklassementes der BCL übernommen hat. Dabei hat er weniger Partien absolviert als seine Konkurrenten.

Schussbild von Jean-Pierre Nsame.
Die Top 3 der BCL-Torschützenliste.

Braizat: «Jean-Pierre dürfte eigentlich gar nicht hier sein!»
Trainer Anthony Braizat – der Jüngste seines Faches in der Swiss Football League mit seinen 39 Jahren, der sich  bei Servette von der U13, über die U14, 15, 16 und den Trainer-Assistent-Posten hochgearbeitet hat – schätzt seinen Schützling natürlich ausserordentlich. Trotzdem steht für ihn das Team im Fokus: «Torchancen hatten wir schon immer zuhauf. Aber, zugegeben, Jean-Pierre wandelt seine Möglichkeiten in Tore um.» Dann tritt der Genfer Techniker auf die Persönlichkeit seines Spielers ein: «Er hat unglaublich viel Talent, er hat aber nicht nur besondere sportliche Eigenschaften, sondern auch als Mensch viele Qualitäten. Eigentlich dürfte er überhaupt nicht hier sein! Bevor man ihn uns wegschnappt, wollen wir aber voll von seinem Können profitieren. Ich bin jedoch überzeugt – sollte Nsame je einmal weniger Tore für uns schiessen -, dass andere wie z.B. Florian Berisha oder Alexandre Alphonse in die Bresche springen werden. Das Verdienst unserer gegenwärtig guten Leistungen gebührt dem ganzen Team. Servette hat den Turnaround insbesondere dank der Einarbeitung des neuen 3-4-3-Systems geschafft. Es hat uns defensive Stabilität gebracht hat.»

Die ungewöhnliche Effizienz von Jean-Pierre Nsame und die Strapazierfähigkeit des Genfer Abwehrblocks werden in den nächsten 2 Spielen - beide im heimischen Stade de Genève – auf die Probe gestellt: Im Montagsspiel ist der Tabellenzweite Neuchâtel Xamax FCS zu Besuch, und dann am Montag darauf (31. Oktober) der FC Wil, der aktuelleTabellendritte.

» Servette FC - Neuchâtel Xamax FCS (Vorschau/Montag ab 19.45 Uhr live im Matchcenter)

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