Sion spielt auch 2021/22 in der Super League

  • Guillaume Hoarau und der FC Sion schaffen den Klassenerhalt in extremis. (freshfocus)

Der FC Sion musste lange zittern, hat letztlich den Klassenerhalt aber doch geschafft. Trotz einer 2:3-Niederlage im Barrage-Rückspiel gegen den FC Thun können die Walliser die Planung für ihre 54. Saison in der Super League vornehmen. Das 4:1-Polster aus dem Hinspiel reichte aus.

Der FC Sion verbrachte die meiste Zeit der Saison 2020/21 im Tabellenkeller der Raiffeisen Super League. Während 25 von 36 Runden belegten die Sittener einer der beiden letzten Tabellenplätze. Efl Mal war Sion das Schlusslicht und die Angst vor dem direkten Abstieg war ein steter Begleiter.

Das Abstiegsgespenst konnte nun aber erfolgreich verjagt werden. Dies auch dank einem starken Saison-Endspurt, in welchem Sion in 9 Spielen nur 2 Niederlagen gegen YB und Lugano einstecken musste. Dies alles vor der nun letzten Niederlage in der Barrage gegen Thun (2:3), die aber dank dem 4:1-Hinspiel-Erfolg nun keine negativen Konsequenzen hat. Demgegenüber stehen 5 Siege und 3 Unentschieden. Der Steigerungslauf begann Mitte April nach einer blamablen 0:3-Niederlage in Vaduz.

Wiederbelebte Offensive
Ein ganz wichtiger Faktor für den Sittener Umschwung war die Rückkehr von Guillaume Hoarau nach seiner Verletzung. In den letzten 10 Spielen war der Stürmer von der Insel La Réunion an 11 Toren direkt beteiligt (8 Treffer/3 Assists). Neben ihm blühte auch Sturmpartner Gaëtan Karlen auf (5 Tore/2 Assists) sowie Matteo Tosetti (3 Tore/5 Assists), der für das kreative Element beim FC Sion verantwortlich ist.

Trotz der misslichen Lage schafften es Marco Walker und sein Staff, den Walliser Kampfgeist neu zu entfachen. In diesem Bereich gilt es auch Verteidiger Dimitri Cavaré herauszustreichen. Der im Februar verpflichtete französische Verteidiger, spielte bei Walker-Vorgänger Fabio Grosso keine Rolle und wurde erst für die letzten 9 Spiele im Kader berücksichtigt. Er brachte die nötige Stabilität in der Defensive und den Fighting Spirit in die Mannschaft.

Die Rettung ist Sion in extremis also geglückt. Im Wallis ist man nun froh um die Sommerpause und plant für eine bessere Saison 2021/22.

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