Meisterschaft wird wegen Coronavirus weiterhin ausgesetzt

Aufgrund des Coronavirus wird in der Swiss Football League bis auf Weiteres nicht gespielt. Diesen Entscheid haben die 20 Klubs am Montag an einem Treffen in Bern getroffen. Das weitere Vorgehen ist abhänging vom Entscheid des Bundesrates über das Veranstaltungsverbot.

Der Bundesrat hatte am vergangenen Freitag entschieden, ab sofort alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen bis mindestens 15. März 2020 zu verbieten. Daraufhin beschloss die Swiss Football League alle Spiele der 24. Runde zu verschieben.

Die 20 Klubs diskutierten intensiv diverse Lösungen und entschieden, die Meisterschaftsrunden 25 und 26, die innerhalb des bis 15. März gültigen Veranstaltungsverbots seitens der Behörden angesetzt waren, definitiv zu verschieben. Sollte das Veranstaltungsverbot verlängert werden, haben die Klubs bereits vorsorglich beschlossen, auch die Runde 27 zu verschieben. Wird das Veranstaltungsverbot aufgehoben, kann die Runde 27 wie vorgesehen vor Publikum ausgetragen werden.

Diskutiert wurde auch die Option, die Spiele ohne Zuschauer durchzuführen. Die Klubs entschieden sich aus wirtschaftlichen Gründen und weil aktuell noch genügend Ausweichtermine vorhanden sind gegen diesen Schritt.

Die SFL verfolgt die Lage weiterhin aufmerksam und in enger Absprache mit den Klubs, den Partnern und den Behörden. Sollte sich an der Sachlage etwas ändern, wird die SFL über ihre Kommunikationskanäle weiter informieren.

Für den Fall, dass das Veranstaltungsverbot durch den Bundesrat verlängert werden und/oder umfangreichere Auflagen zum Tragen kommen sollten, werden sich die Liga und die Klubs der Raiffeisen Super League und der Brack.ch Challenge League erneut beraten und über das weitere Vorgehen entscheiden.

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