Hoarau: «Der Streller-Rekord würde mir auch gefallen»

Der «ewige Zweite» kann endlich aufatmen. Guillaume Hoarau steht am Ende der Saison 2018/19 erstmals zuoberst in der Torschützenliste der Raiffeisen Super League. 24 Tore reichten dem Franzosen zum Sieg. Und die Genugtuung ist gross, denn in den letzten vier Saisons musste Hoarau immer mit Rang zwei Vorlieb nehmen.

Einige Zahlen zu Guillaume Hoarau in der Saison 2018/19:
» Alle 79 Minuten ein Tor und alle 63 Minuten eine Torvorbereitung
» Mit 24 Toren der viertbeste Torschützenkönig seit 2003
» Mit 34 Jahren der älteste Torschützenkönig der Super League
» In 124 Meisterschaftsspielen erzielte Hoarau 123 Skorerpunkte für YB
» Noch fehlen Hoarau 19 Treffer zum Super-League-Rekord von Marco Streller (111 Tore)
» Zweiter persönlicher Titel als Torschützenkönig nach 2007/08 (28 Tore für Le Havre/Ligue 2)


Seit seiner Ankunft in der Schweiz 2014 hat Guillaume Hoarau die Liga mit seinen Toren geprägt. In jeder seiner fünf Saisons beim BSC Young Boys erzielte der 34-jährige Franzose mindestens 15 Treffer. In der Vergangenheit reichte dies aber immer nur für Rang zwei im Torschützenklassement. In diesem Jahr war er jedoch nicht zu schlagen. Mit 24 Toren aus 28 Spielen krönte sich der Mann von der Insel La Réunion zum zweiten Mal in seiner Karriere zum Torschützenkönig. Den ersten Titel holte sich Hoarau 2007/08 mit Le Havre in der französischen Ligue 2 mit 28 Toren.

Nur drei Spieler waren bisher besser
«2015 sagte ich mir: Dann holst du den Titel halt in der nächsten Saison. Leider gelang das nicht. Ich brauchte einfach meine Zeit», schmunzelt Hoarau auf seine «Leidenszeit» angesprochen. Seit Gründung der Super League 2003 haben nur drei Spieler öfter getroffen: Alex Frei (27 Tore 2010/11), Christian Gimenez (27 Tore 2004/05) und Seydou Doumbia (30 Tore 2009/10).

» Alle Torschützenkönige der Super League seit 2003

Den Streller-Rekord im Visier
Hoaraus Blick schweift aber bereits in die Zukunft. Wird 2019/20 wieder die Saison von YB und Hoarau? «Der Liga-Rekord von Marco Streller mit 111 Toren würde mir schon sehr gefallen», gesteht der frischgebackene Torschützenkönig 2018/19. «Idealerweise holt YB seinen dritten Meisteritel in Serie, ich erziele 20 Tore (dann wäre Hoarau bei 112 Toren in der Super League, Anmerk. d. Red.) und mein Teamkollege Jean-Pierre Nsame schiesst 21 und wird Torschützenkönig. Das wäre die perfekte Saison.»

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