Für mehr BCL-Talente - SFL passt Effizienzkriterien an

  • Noah Loosli vom FC Lausanne-Sport spielt einen flachen  Pass.

    Für Lausanne-Nachwuchsspieler Noah Loosli bieten sich in der Brack.ch Challenge League nun noch mehr Möglichkeiten, wichtige Punkte im Nachwuchsfördersystem und damit Geld für seinen Klub zu holen. (freshfocus/SFL)

Das System «Effizienzkriterien», ins Leben gerufen, um den Schweizer Fussballnachwuchs zu fördern, geht in seine 3. Saison. Um der Brack.ch Challenge League mehr Gewicht zu geben wurden nun zwei kleine Anpassungen vorgenommen.

Das System «Effizienzkriterien» zur Förderung des Schweizer Fussballnachwuchses wurde im Sommer 2016 aus der Taufe gehoben. Von den ursprünglich 5 Kriterien zur Punktevergabe betrafen 2 die Brack.ch Challenge League (4 Punkte gibt es für 12 Startformation-Einsätze eines Schweizer Spielers mit U21-Status, 6 Punkte für 24 Startformations-Plätze). Ab sofort werden 2 neue Punktekriterien zu Gunsten der zweithöchsten Schweizer Spielklasse eingeführt:

- 5 Punkte gibt es für 18 Einsätze eines Spielers in der Startformation

- 7 Punkte gibt es ab dem 30. Einsatz eines Spielers in der Startformation

«Es geht immer darum, die Schweizer Nachwuchshoffnungen noch stärker zu fördern. Mit den Anpassungen möchten wir noch mehr Klubs aus der Brack.ch Challenge League motivieren, auf junge Spieler zu setzen», erklärt Adrian Knup, Chief Sports Officer der Swiss Football League und damit Verantwortlicher bei der Liga für die sportliche Weiterentwicklung des Profifussballs in der Schweiz. Die Modifikation hilft aber nicht nur den Spielern sondern auch den Klubs. «Die Zusatzkriterien ermöglichen es den BCL-Klubs mehr Punkte zu sammeln und damit auch mehr Geld aus dem Fördertopf zu erhalten», ergänzt Christophe Moulin, seines Zeichens Chef des Ressorts Nachwuchsförderung beim Schweizerischen Fussballverband SFV.

Es geht um eine Million
Mit dem Konzept «Effizienzkriterien» werden mehr Mittel ausgeschüttet als unter dem Vorgänger, der «U21-Trophy», bei welcher die drei ersten pro Spielkategorie ein Preisgeld von total 100'000 Franken unter sich aufteilten. Die Dotierung im neuen System beträgt 1 Million Franken für beide Ligen zusammen. Dieser Betrag wird am Ende der Saison durch das Total der gesammelten Punkte geteilt und entsprechend der pro Klub gesammelten Punkte an die Klubs verteilt.

In der vergangenen Saison 2017/18 erwirtschaftete der FC Luzern als eifrigster Nachwuchsförderer in der Raiffeisen Super League einen Betrag von rund 115'000 Franken für die eigene Klubkasse. In der Brack.ch Challenge League erhielt der FC Schaffhausen mit 67'184 Franken das meiste Geld aus dem Fördertopf.


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