Fabio Celestini neuer Trainer in Luzern

  • Fabio Celestini. (freshfocus)

Der FC Luzern verpflichtet Fabio Celestini als neuen Trainer. Der 44-jährige Westschweizer wird Nachfolger von Thomas Häberli, der unmittelbar nach Ende der ersten Saisonhälfte entlassen wurde.

Der FC Luzern verpflichtet Fabio Celestini als neuen Trainer. Der 44-jährige Westschweizer wird Nachfolger von Thomas Häberli, der unmittelbar nach Ende der ersten Saisonhälfte entlassen wurde.

Pünktlich zum Trainingsauftakt am Freitag kann der FC Luzern seinen neuen Trainer präsentieren. Es ist ihm zudem gelungen, den Wunschkandidaten in die Innerschweiz zu holen. Denn Fabio Celestini bringt mit, was sich die Luzerner gewünscht haben: Erfahrung in der Super League, einen gewissen Leistungsausweis und gute Kenntnisse des Schweizer Fussballs.

FCL-Sportchef Remo Meyer erklärte es so: «Fabio Celestini ist in der Schweiz einer der spannendsten Trainer mit einem ausgezeichneten Leistungsausweis. Seine bisherigen Mannschaften wiesen eine klare Handschrift und hohe Einsatzbereitschaft aus - etwas das für uns in der anstehenden Rückrunde enorm wichtig sein wird. Fabio Celestini ist ein kluger und moderner Trainer, der mit den ihm zur Verfügung gestellten Mannschaften tolle Arbeit geleistet hat.»

Der 44-jährige Celestini, der in Luzern einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 unterschrieb, hatte die aktuelle Saison beim FC Lugano begonnen. Er hatte die Tessiner in der Spielzeit zuvor in einer heiklen Situation übernommen und dank einer vorzüglichen Rückrunde in die Europa League geführt. Als Lugano im Herbst stagnierte und wiederum nicht vom unteren Tabellendrittel wegkam, musste auch Celestini seinen Posten im Tessin räumen. Präsident Angelo Renzetti entliess ihn Ende Oktober.

Dennoch kommt Celestini mit guten Referenzen über den Gotthard. Die Art, wie er den FC Lugano in der letzten Saison auf Platz 3 führte, beeindruckte die Szene. Genauso wie er ein paar Jahre früher bei Lausanne-Sport ziemlich schnell in die Erfolgsspur gefunden hatte. Innerhalb von 14 Monaten hatte Celestini mit den Waadtländern den Aufstieg in die Super League geschafft (2015/16). Ein Erfolg, der ihn auch zum «Trainer des Jahres 2016» machte.

Von der Qualifikation für die Europa League träumen sie in Luzern als Tabellen-Drittletzter selbstredend nicht. Aber sie haben mit Celestini einen Trainer engagiert, der bewiesen hat, dass er an einem neuen Ort die Mannschaft ohne Verzögerung spürt und rasch gute Resultate erzielen kann. Beim FC Luzern würde das bedeuten, dass er dank Celestini schnell den Abstand zu Platz 9 vergrössern kann.

Derzeit beträgt die Reserve auf Neuchâtel Xamax vier Punkte. «Unsere Situation ist prekär. Wir haben die Ziele angepasst. Es geht jetzt nicht mehr um die vordere Tabellenhälfte, sondern darum, den Abstieg zu verhindern», hatte Luzerns Präsident Philipp Studhalter schon vor Weihnachten gesagt.

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