Diskussion über Schliessung der Gastsektoren

Im Nachgang zu den Ereignissen der letzten Wochen befasste sich das Komitee der Swiss Football League (SFL) mit möglichen Massnahmen zur Bekämpfung von Fehlverhalten im Umfeld von Fussballspielen. Um die friedlichen Fans zu schützen, steht die Schliessung der Gastsektoren im Raum.

In den vergangenen Spielrunden kam es wiederholt zu negativen Vorkommnissen mit Personen, die den jeweiligen Gastklubs zuzuordnen waren. Das wiederholte Fehlverhalten auf den An- und Abreisewegen sowie besonders das rücksichtslose und verwerfliche Verhalten einiger Gewalttäter im Stadioninnenraum anlässlich des Zürcher Derbys haben das Komitee der Swiss Football League (SFL) veranlasst, sich mit möglichen zielführenden und umsetzbaren Massnahmen zu befassen.

Im Zentrum steht der Schutz der überwiegenden Mehrheit der friedlichen Fans und der Kinder in den Stadien, denen durch diese negativen Ereignisse, die mit einer positiven Fankultur absolut nichts zu tun haben, die Freude am Besuch eines Fussballspiels genommen wird. Die Klubs und die SFL können und wollen einen solchen Zustand, der dem gesamten Fussball in der Schweiz immensen Schaden zufügt, nicht mehr tolerieren und prüfen deshalb die reglementarische Umsetzbarkeit für die Schliessung der Gastsektoren.

Parallel zu dieser Überprüfung wird die SFL an Klubsitzungen im November das Gespräch mit den Verantwortlichen in den Klubs aufnehmen, um die Problematik und mögliche Lösungen zu besprechen. Gerade die Klubs haben sich in den vergangenen Monaten sehr stark für die Fanbewegung und ihre Kultur eingesetzt und nach gemeinsamen Lösungen zum Schutz der Identität und der Privatsphäre für die organisierte Rückkehr der Fans nach der coronabedingten Schliessung der Stadien gesucht, was von den Fankurven in öffentlichen Statements auch geschätzt wurde.

Schäfer: «Die SFL und die Klubs erwarten ein deutliches Signal»
«Mit Enttäuschung müssen wir feststellen, dass sich ein Teil der Fankurven – besonders bei Auswärtsspielen – nicht an die getroffenen Abmachungen und geltenden Gesetze hält», sagt Claudius Schäfer, CEO der Swiss Football League. Nach Vorkommnissen ist aus organisierten Fankreisen nur selten eine Stimme wahrzunehmen, die das Fehlverhalten kritisiert und die Bereitschaft zur Aufarbeitung zeigt. «Die SFL und die Klubs erwarten ein deutliches Signal aus den Fankurven, dass solche Aktionen nicht unterstützt werden. Gleichzeitig ist es unsere Aufgabe, eine Lösung für diese anhaltende Problematik zu finden und für alle Fans und Familien friedliche Spiele zu organisieren.»

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