Der FC Zürich setzt auf den deutschen Franco Foda

  • Franco Foda wurde am Mittwochnachmittag den Medien vorgestellt. (freshfocus)

Der Schweizer Meister hat den Nachfolger von André Breitenreiter gefunden. Der FC Zürich setzt erneut auf einen deutschen Trainer: Der ehemalige Trainer von Sturm Graz und der österreichischen Nationalmannschaft, Franco Foda (56), unterschreibt einen Vertrag für zwei Saisons.

Ab dem 10. Juni wird der neue Schweizer Meister von Franco Foda betreut. Nachdem Foda im Sommer 2001 seine Aktivkarriere als Spieler beendete, begann er seine Trainerkarriere im Nachwuchs von Sturm Graz. In der Folge wurde er Cheftrainer der ersten Mannschaft, die er während mehreren Jahren betreute.

2010 wurde er mit Sturm Graz Cupsieger und ein Jahr später österreichischer Meister. Während der Saison 2012/13 arbeitete Franco Foda als Cheftrainer beim 1. FC Kaiserslautern in der 2. Bundesliga, ehe er wieder zu Graz zurückkehrte. Von Ende Oktober 2017 bis Ende März 2022 amtete Foda als österreichischer Nationaltrainer, wo er sich für die EM-Endrunde qualifizierte und 2021 mit Österreich erstmals bis ins Achtelfinale einer EM vorstiess.

Canepa und Foda optimistisch
FCZ-Präsident Ancillo Canepa freut sich auf die Zusammenarbeit mit Franco Foda: «Mit Franco Foda konnten wir den gewünschten Trainer verpflichten. Wir sind überzeugt davon, dass er aufgrund seiner Persönlichkeit und Erfahrung die erste Mannschaft des FCZ weiterentwickeln wird. Ich persönlich freue mich sehr auf die kommende Zusammenarbeit.»

Und auch Franco Foda blickt der neuen Herausforderung gespannt entgegen
«Nach den guten Gesprächen mit der Familie Canepa sowie dem Sportchef Marinko Jurendic hatte ich sofort ein super Gefühl. Die Chemie stimmte von Beginn weg und ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam viel erreichen können. Meine Vorfreude auf die neue Aufgabe ist gross und wir wollen mit dem FC Zürich ein weiteres erfolgreiches Kapitel aufschlagen und die Mannschaft weiterentwickeln. Es ist mir eine Ehre, für solch einen Traditionsverein arbeiten zu dürfen!»

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