Der FC Sion engagiert portugiesischen Trainer

  • Ricardo Dionísio. (freshfocus)

Der FC Sion wird auf der Suche nach dem neuen Trainer, dem Nachfolger des zurückgetretenen Stéphane Henchoz, fündig. Der 37-jährige Portugiese Ricardo Dionísio übernimmt das Amt am 3. Januar.

Ricardo Dionísio war zuletzt, seit Mai 2019, Trainer von Stade Nyonnais in der Promotion League. Zuvor war er bei verschiedenen Klubs, auch bei Servette und in seiner Heimat Portugal, als Assistent tätig gewesen.

Seit der Trennung von Stéphane Henchoz Anfang November wurde die Sittener Mannschaft interimistisch von Christian Zermatten geführt. Aus den fünf Meisterschaftsspielen unter Zermatten schauten indessen nur vier Punkte heraus. Mit 21 Punkten belegt Sion nach der Herbstrunde den 7. Platz. Die Reserve auf den zu den Barrage-Spielen führenden 9. Platz beträgt sieben Punkte.

Mit der Wahl von Dionisio, der mit einem bis zu Ende der Saison 2021/22 gültigen Vertrag ausgestattet wird, beschreitet Christian Constantin einen für ihn ungewohnten Weg. In der Vergangenheit hatte er meistens bestandene, renommierte Cheftrainer angestellt. Ein solcher ist Dionisio keineswegs. Der Portugiese kennt das Metier an der Seitenlinie hauptsächlich als Assistenztrainer oder als Physiotherapeut. Immerhin war er an guten Adressen wie Benfica Lissabon, Porto, Sporting Lissabon und Braga tätig. Constantin will jetzt nach eigenen Worten einem jüngeren, noch weniger reputierten Man eine Chance geben.

Auf der Homepage des Vereins lässt sich Constantin sogar so vernehmen: «Der FC Sion hat immer die Philosophie vertreten, den Talenten eine Chance zu geben. Unser neuer Trainer passt perfekt in dieses Schema. Ricardo Dionísio kann jetzt seinen Wert unter Beweis stellen.» Dionísio hat sich laut Constantin in den Vorstellungsgesprächen von verschiedenen anderen Kandidaten abgehoben. Er habe - was immer man sich darunter vorstellen kann - eine ambitionierte und analytische Vision. «Ich sehe für ihn eine grosse Zukunft», so der Präsident.

Dionísio führte Stade Nyonnais in der Herbstrunde der Promotion League an die 3. Stelle, mit acht Punkten Rückstand auf Leader Yverdon. Im Schweizer Cup scheiterten die Waadtländer in den Sechzehntelfinals mit 0:1 daheim an Thun.

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