Cup: Alle RSL-Klubs sind weiter

  • Raphaël Nuzzolo/Xamax. (freshfocus)

Nach Chiasso scheidet ein weiteres Team aus der Brack.ch Challenge League in der 1. Runde des Schweizer Cups aus. Schaffhausen lässt sich von Linth 04 aus der Gruppe 3 der 1. Liga mit 1:3 ausschalten. Die 10 Raiffeisen Super League Vereine haben sich qualifiziert.

Schaffhausen, die Mannschaft von Trainer Murat Yakin, ging nach 14 Minuten durch ein Tor von Godberg Cooper in Führung. Bis zur 56. Minuten glückte den Glarnern durch Daniel Feldmann und den Venezolaner Yorbelis Sanchez die Wende. Die Schaffhauser enttäuschten schwer. Nach dem Rückstand und bis zum 3:1 nach 93 Minuten kamen sie zu keinen zwingenden Chancen.

Die drei am Sonntag im Einsatz stehenden Raiffeisen-Super-League-Klubs kamen weiter, aber keiner von ihnen überzeugte. Neuchâtel Xamax überliess Yverdon, dem Leader der Promotion League, das Spieldiktat fast vollständig. Als Xamax' Goalgetter Raphaël Nuzzolo nach 77 Minuten mit einem akrobatischen Rückwärts-Kopfball aus spitzem Winkel das 1:1 erzielte, hatten die Neuenburger gerade ihren ersten Corner getreten - gegenüber zehn der Waadtländer. Das entscheidende 2:1 nach 86 Minuten durch Verteidiger Igor Djuric wurde nur mit einem schweren Fehler von Yverdons Goalie Valmir Sallaj möglich. Bei Yverdon spielen verschiedene Spieler mit Erfahrung aus der Super League und der Challenge League, so der frühere Xamaxien Mustafa Sejmenovic und die ehemaligen Aarauer Norman Peyretti, Alessandro Ciarrocchi und Ridge Mobulu.

Luzern und Thun setzten sich bei Calcio Kreuzlingen respektive Signal Bernex-Confignon, zwei Mannschaften aus der 2. Liga interregional, jeweils mit 2:0 durch. Signal wäre nach 55 Minuten gegen die Berner Oberländer beinahe in Führung gegangen. Ein Bogenschuss über den weit vorne stehenden Ersatzgoalie Andreas Hirzel landete an der Unterkante der Latte. Der Ball prallte auf die Torlinie und von dort zurück ins Feld. Wenig später erzielten der eingewechselte Nikki Havenaar und Simone Rapp innerhalb von sechs Minuten die beiden Tore. Für Luzern trafen Shkelqim Demhasaj und der für ihn aufs Feld gekommene Francesco Margiotta in je einer Halbzeit.

Der FC Aarau konnte das Ausscheiden beim Promotion-League-Verein Cham in höchster Not abwenden. Und zwar dank seinem kroatischen Stürmer Petar Misic, der beide Aarauer Tore zum 2:2 nach der regulären Spielzeit erzielte, das zweite in der 89. Minute nach einer missratenen Flanke, die via Pfosten im Tor landete. Nach torloser Verlängerung scheiterten die Innerschweizer im Penaltyschiessen an Aaraus Goalie Nicholas Ammeter und wohl auch an den eigenen Nerven. Die Chamer verschossen drei ihrer ersten vier Penaltys, sodass die Aarauer ihren vierten Penalty gar nicht mehr ausführen mussten.

Aarau-Sion, Wil-Zürich, Winterthur-FCSG, Lausanne-Lugano

Die Auslosung der Sechzehntelfinals, die am Wochenende 14./15. September ausgetragen werden, brachte verschiedene weitere interessante Paarungen hervor. So werden die Grasshoppers den Servette FC zu einem Duell zweier Klubs der historischen Big Three des Schweizer Fussballs empfangen. Vier Raiffeisen-Super-League-Mannschaften müssen bei Gegnern aus der Brack.ch Challenge League antreten, nämlich Sion in Aarau, Zürich in Wil, St. Gallen in Winterthur und Lugano bei Lausanne-Sport.

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