Besnard und Kamber - Servettes Goldjungen

  • Sie kamen im Winter und schlugen direkt ein: Besnard (l.) und Kamber schossen zusammen 12 entscheidende Tore für Servette. (SFC)

Dass der Servette FC 5 Runden vor Saisonende an der Tabellenspitze der Brack.ch Challenge League steht, verdankt er zwei Dingen: Der «SFC-Viertelstunde» und seinen Goldjungen Benjamin Besnard und Robin Kamber.

Servette-Trainer Kevin Cooper bestreitet seine Debüt-Saison in der Schweiz und steht kurz vor seinem ersten Coup als Coach: Dem Aufstieg in die Raiffeisen Super League. Der Engländer, der sein Handwerk als U21-Trainer bei Cardiff City erlernte, hievte seine Mannschaft nicht nur physisch auf Top-Niveau sondern impfte den «Grenats» auch eine typisch britische Mentalität ein: Kämpfen bis zum Schlusspfiff!

Beispiel gefällig? Von den bisher 46 Toren in dieser Saison erzielte der SFC 19 jeweils in den letzten 15 Spielminuten (Quote von 41%): 9 Tore zwischen der 75. und 85. sowie 10 Treffer ab der 86. Spielminute. Sechsmal trafen die Genfer in der Nachspielzeit. Das ist der Spitzenwert der gesamten Swiss Football League. Der FC St. Gallen kommt mit 5 Toren dem Cooper-Team am nächsten. Ohne diese Schlussspurts, die Servette 23 Punkte einbrachten, läge die Mannschaft nur auf Rang 5.

12 Bonus-Punkte dank Besnard...
Die hervorragende Ausgangslage für den Wiederaufstieg in die RSL nach zwei Jahren Zweitklassigkeit verdankt der SFC aber auch Coopers feinem Gespür für Talente. Anfang Jahr lotste der Brite Stürmer Benjamin Besnard (22, FC Meyrin) und Mittelfeldspieler Robin Kamber (ausgeliehen, U21-Team FC Basel) aus der 1. Liga Classic respektive Promotion League an den Lac Léman.

Coopers Nase sollte ihn nicht im Stich lassen. Benjamin Besnard, Sohn von Gilles und Neffe von Pascal Besnard, die einst ebenfalls bei Servette gespielt hatten, zahlte das in ihn gesetzte Vertrauen mit bisher 6 Toren und 4 Assists zurück. Mit seiner Beteiligung an den 10 Treffern bescherte der Stürmer seinem Klub 12 zusätzliche Punkte (5 Siege anstatt 5 Remis und 2 Remis anstelle 2 Niederlagen).

...und 4 dank Kamber!
Besnard blieb nun zweimal in Serie in der Meisterschaft ohne Treffer, übrigens das erste Mal seit seiner Rückkehr zum SFC, wo er von 2008 bis 2009 ausgebildet worden war. Doch hier sprang Robin Kamber in die Bresche. Der Schweizer U19-Internationale schoss innert 3 Tagen seine 2 ersten Tore in der Brack.ch Challenge League und sorgte damit für 4 Genfer Bonus-Punkte. Seine spielentscheidenden Treffer gegen Biel (1:0) und Wil (2:1) sind sinnbildlich für die Stärken Servettes und fielen allesamt kurz vor Spielende.

Vorentscheidung um den Aufstieg?
Am Montag kommt es in Lugano zum Spitzenkampf der beiden Aufstiegs-Favoriten. Und es könnte bereits eine Vorentscheidung fallen. Die Luganesi tun jedenfalls gut daran, bis zum Schlusspfiff konzentriert zu bleiben.

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