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22.09.2022

Transferschluss: Ein Blick auf die wichtigsten Wechsel aus der SFL ins Ausland. Teil 2 von 3.

Die Transferperiode in der Schweiz ist zu Ende. Der Schweizer Fussball ist interessant für ausländische Ligen und die Spieler der SFL stehen ständig unter Beobachtung der grossen europäischen Klubs. Hier ist Teil 2 der wichtigsten Wechsel ins Ausland, die den hohen Stellenwert der Schweiz als Ausbildungsland bestätigen.

Wie bereits im Artikel der letzten Woche erwähnt, ist es sehr interessant zu beobachten, dass die Swiss Football League im Ausland immer mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht. Interessant ist zu beobachten, dass die Swiss Football League grosse Beachtung findet, nicht nur bei den zahlreichen Fans, die in der Schweiz die Spiele besuchen, sondern auch bei ausländischen Klubs, die nach interessanten Spielern Ausschau halten.

Was waren in diesem Sommer die lukrativsten Transfers für die Schweizer Klubs? Und welche Abgänger haben sich in ihren neuen Vereinen besonders gut eingelebt? Ein Überblick über die spannendsten Wechsel ins Ausland, Teil 2 von 3.

Ceesay hat bereits 2 Mal getroffen
In der letzten Saison trug Assan Ceesay mit 20 Toren und 11 Assists über die gesamte Saison hinweg wesentlich dazu bei, dass der FCZ Schweizer Meister wurde. Im Sommer verloren die Zürcher ihren besten Torschützen an den italienischen Serie-A-Klub Lecce. Gleich bei seinem ersten Einsatz erzielte der gambische Stürmer sein erstes Tor für sein neues Team. Und das gegen den Spitzenverein Inter Mailand, auch wenn die Mailänder in der letzten Minute doch noch den Sieg einfahren konnten.

Nach 7 Spielen hat Aufsteiger Lecce 6 Punkte gesammelt und liegt derzeit auf Platz 15 der Serie A. Ceesay ist ein wichtiger Mann für die Mannschaft aus dem Süden Italiens. Inzwischen hat der sich einen Stammplatz erarbeitet und steht praktisch immer in der ersten Elf. In 7 Einsätzen erzielte der ehemalige FCZ-Stürmer 2 Tore.

Von der 4. Liga zu den Weltstars
In der Saison 2021/22 erzielte Kevin Spadanuda in der dieci Challenge League für den FC Aarau in 34 Pflichtspielen 18 Tore und lieferte 6 Assists. Darauf folgte der Höhepunkt einer beispiellosen Aufstiegsgeschichte: In der Sommerpause verliess Spadanuda die Aarauer und wechselte zur AC Ajaccio. Seither darf der 25-jährige Flügelstürmer in der französischen Ligue 1, einer der fünf besten Ligen Europas, den Bällen hinterherjagen.

Das ist sehr bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass Spadanuda vor fünf Jahren noch mit seinen Freunden in der 4. Liga in Schinznach-Bad spielte. Heute steigt er in die Zweikämpfe gegen die Ausnahmespieler Kylian Mbappé, Neymar oder Lionel Messi. Auch wenn die Saison von Ajaccio nicht optimal verläuft - der Aufsteiger belegt derzeit den letzten Platz in der Ligue 1 - hat sich Spadanuda dennoch gut eingelebt und bereits eine wichtige Rolle in der Mannschaft eingenommen. In 8 Spieltagen stand Spadanuda 7 Mal auf dem Platz und kam auf eine Spielzeit von 328 Minuten.

Gnonto, der „Last Minute Transfer“
Kurz vor dem Ende des Transferfensters wurde der Abgang von Wilfried Gnonto zur Tatsache. Der 18-jährige Stürmer verliess den Meister FC Zürich und schloss sich Leeds United an. In der Premier League wurde dem jungen italienischen Talent ein Vertrag bis 2027 angeboten. Gnonto war im Sommer 2020 von Inter Mailand in die Schweiz gekommen und feierte vor einigen Monaten mit den Zürchern den Meistertitel.

In der Meistersaison erzielte der Edeljoker in 33 Einsätzen in der Super League 8 Tore und bereitete 3 Treffer vor. Zuletzt trat der junge Stürmer in der Nations League mit der italienischen Nationalmannschaft in den Vordergrund, wo er viele Fans mit seinen guten Leistungen beeindruckte. Bei seinem neuen Verein in England kam der 1,70 m grosse Stürmer bisher einmal zum Einsatz, allerdings nur in der U21-Auswahl von Leeds United.

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