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16.09.2022

Transferschluss: Ein Blick auf die wichtigsten Wechsel aus der SFL ins Ausland. Teil 1 von 3.

 

 

 

 

 

 

 

Die Transferperiode in der Schweiz ist zu Ende. Der Schweizer Fussball ist interessant für ausländische Ligen und die Spieler der SFL stehen ständig unter Beobachtung der grossen europäischen Klubs. Hier sind die wichtigsten Wechsel ins Ausland, die den hohen Stellenwert der Schweiz als Ausbildungsland bestätigen.

Der Transfermarkt hat diesen Sommer für spektakuläre Storys gesorgt. Die Klubs haben im grossen Stil ihre Kaderlisten umgebaut, am meisten Bewegung war in England zu beobachten. Bis zur letzten Minute wurde zwischen den Klubs gefeilscht und verhandelt.

Interessant ist zu beobachten, dass die Swiss Football League grosse Beachtung findet, nicht nur bei den zahlreichen Fans, die in der Schweiz die Spiele besuchen, sondern auch bei ausländischen Klubs, die nach interessanten Spielern Ausschau halten.

Was waren in diesem Sommer die lukrativsten Transfers für die Schweizer Klubs? Und welche Abgänger haben sich in ihren neuen Vereinen besonders gut eingelebt? Ein Überblick über die spannendsten Wechsel ins Ausland, Part 1 von 3.

Ein Start nach Mass für Siebatcheu
Die starken Leistungen von Jordan Siebatcheu (26) beim BSC Young Boys blieben in Europa nicht unbemerkt. So wechselte der Stürmer im Juli in die Bundesliga zum Kultverein Union Berlin, der mit dem Schweizer Trainer Urs Fischer in den letzten zwei Jahren auf einer Erfolgswelle reitet. Der US-Internationale benötigte in der neuen Umgebung keine lange Eingewöhnungszeit. In seinen ersten 5 Bundesligaspielen sammelte Jordan, wie er sich in Deutschland nennt, bereits 4 Skorerpunkte (2 Tore, 2 Assists). Hinzu kam ein wichtiges Tor in der 1. Pokalrunde beim 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen den Chemnitzer FC, seinem allerersten Ernstkampf für die Hauptstädter.

Kanga noch ohne Torerfolg
Ebenfalls von YB in die gleiche Stadt und die gleiche Liga, aber zum Rivalen Hertha, wechselte Wilfried Kanga (24). In der letzten Saison erzielte der Stürmer von der Elfenbeinküste in der Credit Suisse Super League 12 Tore, zu Beginn der neuen Spielzeit waren es 3 Tore in 2 Spielen. Kanga hat sich zwar auf Anhieb einen Stammplatz erkämpft und stand in den ersten 6 Runden während 430 Minuten auf dem Platz, auf sein ersters Tor für die Berliner wartet er allerdings noch.

Lovric nimmt in der Serie-A Fahrt auf
Im Sommer 2019 wechselte Sandi Lovric (24) von Sturm Graz zu Lugano, wo er sich sofort als Stammspieler etablieren konnte. Mit dem zentralen Mittelfeldspieler in seinen Reihen setzten sich die Tessiner in der oberen Tabellenhälfte fest und feierten in der letzten Saison den sensationallen Cupsieg. Mit starken Leistungen in seinen 93 Super-League-Einsätzen (9 Tore, 18 Assists) machte der slowenische Nationalspieler grosse Klubs auf sich aufmerksam und wechselte schliesslich in der Sommerpause zu Udinese in die Serie A. Bei seinem neuen Klub kam Lovric bereits 6 Mal und während 310 Minuten im Einsatz. Beim 4:0-Heimsieg gegen die AS Roma gelang ihm in der 82. Minute der erste Treffer für die Friauler.

 

 

 

 

 

 

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