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Saisonvorschau Raiffeisen Super League 2017/18

Die Kompaktvorschau zur Saison 2017/18 steht ganz im Zeichen der Vergangenheit. Im Rückblick werden die glorreichen Zeiten der SFL-Klubs und die Dauer ihrer Ligazugehörigkeit beleuchtet. Abgerundet wird die Tour d'Histoire mit Anekdoten aus dem umfassenden SFL-Archiv und dem reichhaltigen Geschichten-Fundus des «ZWÖLF»-Magazins. Damit glänzt du bei jeder Stammtischrunde!

FC Basel

Statistisches aus der Vorsaison

Klassierung: 1. Tabellenplatz
Bester Skorer: M. Elyounoussi (10T/13A/32Sp)
Besonderes: Seydou Doumbia holte sich mit 20 Treffern zum 3. Mal die Krone des besten Torschützen in der Super League (2009, 2010 und 2017). Damit ist er alleiniger Rekordhalter in der SFL-Ära seit 2003.

Anzahl Saisons in 1. Division: 75. Saison (1933-39, 1942-45, 1946-88, 1994-2018)
Debüt-Saison in 1. Division: 1933
Letzter Aufstieg in 1. Division:
1994

CH-Nummer-1-Hit beim letzten Aufstieg:

Stammtisch-Wissen:

Huggel vor Messi, Benzema und Robben? Ja, das gab es: Als die englische Zeitung «Guardian» ihre Leser über das schönste Tor der Saison 2009/10 abstimmen liess, gewann der Basler mit 85 Prozent der Stimmen. Am 28. Oktober 2009 lag der FC Basel gegen den FC Zürich mit 0:1 zurück, dann zauberten die Basler. Eine wundervolle Stafette mit mehreren direkt gespielten Pässen endete bei Scott Chipperfield, der mt einem Kabinettstückchen zurücklegte auf Benjamin Huggel, der den Ball aus 20 Metern in den Winkel drosch. Ein Wahnsinnstor! Am Ende trennten sich die beiden Erzrivalen 2:2.

Huggels Hammer-Tor (Quelle: Youtube/SRF)

BSC Young Boys

Statistisches aus der Vorsaison

Klassierung: 2. Tabellenplatz
Bester Skorer: Y. Ravet (6T/17A/32Sp)
Besonderes: Ravet wurde nicht nur bester Skorer bei YB in der vergangenen Saison, sondern holte sich mit 17 Assists auch die Krone als bester Torvorbereiter der RSL.

Anzahl Saisons in 1. Division: 79. Saison (1933-47, 1950-97, 1998-99, 2001-18)
Debüt-Saison in 1. Division: 1933
Letzter Aufstieg in 1. Division:
2001

CH-Nummer-1-Hit beim letzten Aufstieg:

Stammtisch-Wissen:

Fünf Runden waren bereits gespielt in der Super-League-Saison 2006/2007, als Martin Salm zur Tat schritt. Der Schiedsrichter der Partie YB-Sion merkte: irgendwas stimmt in diesem einen Strafraum nicht. Tatsächlich lag der Penaltypunkt nur zehn statt eben elf Meter vom Tor entfernt. Bei der Verlegung des Kunstrasens im Sommer zuvor war das Missgeschick passiert. Der falsche Punkt wurde sogleich mit hellgrüner Farbe übermalt und an den richtigen Ort verlegt. Mit heimischen Penaltys ist YB übrigens sehr erfolgreich. In der letzten Saison wurden im Stade de Suisse alle 6 Gelegenheiten genutzt.

Falscher Penalty-Punkt (Symbolbild: SFL)

FC Lugano

Statistisches aus der Vorsaison

Klassierung: 3. Tabellenplatz
Bester Skorer: E. Alioski (16T/14A/34Sp)
Besonderes: Alioski, unter Ex-Lugano-Trainer Zdenek Zeman vom Aussenverteidiger zum Flügel umfunktioniert, lieferte die bisher produktivste Saison seiner Karriere ab. Mit 30 Punkten ist der mazedonische Internationale mit Abstand der erfolgreichste Skorer der Raiffeisen Super League. Der Lohn: Transfer zu Leeds United.

Anzahl Saisons in 1. Division: 57. Saison (1933-53, 1954-60, 1961-63, 1964-76, 1979-80, 1988-97, 1998-2002, 2015-18)
Debüt-Saison in 1. Division: 1933
Letzter Aufstieg in 1. Division:
2015

CH-Nummer-1-Hit beim letzten Aufstieg:

Stammtisch-Wissen:

Es war das ganz grosse Los, das der FC Lugano im UEFA-Cup 1995/96 gezogen hatte. Inter Mailand hiess der Gegner, in deren Reihen standen Weltstars wie Giuseppe Bergomi, Roberto Carlos, Javier Zanetti oder Marco Delvecchio. Einer sah dem Duell mit besonderer Vorfreude entgegen: Igor Shalimov war von Inter ins Tessin ausgeliehen worden und gewillt, sich zu beweisen. Beim 1:1 im Cornaredo – aus Sicht der Mailänder nur ein Betriebsunfall – war Shalimov der beste Mann auf dem Platz. Und im San Siro geschah das Unglaubliche in der 86. Minute: Ein Freistoss von Carrasco segelte an Freund und Feind vorbei und schlug hinter Torwart Pagliuca ein. Der Gigant war geschlagen – und Shalimov hatte seine kleine Rache.

» Luganos Euro-Kampagne 1995/96

Carrascos Schuss ins Glück (Quelle: Youtube)

FC Sion

Statistisches aus der Vorsaison

Klassierung: 4. Tabellenplatz
Bester Skorer: Ch. Akolo (15T/5A/34Sp)
Besonderes: Der FC Sion stellte mit Ambrosio Da Costa (18/17.05.1999) den jüngsten eingesetzen Spieler in der vergangenen RSL-Saison. Sein RSL-Debüt gab der Stürmer mit portugiesischem Pass beim 1:2 gegen den FC St. Gallen in der 23. Runde.

Anzahl Saisons in 1. Division: 50. Saison (1962-69, 1970-99, 2000-02, 2006-18)
Debüt-Saison in 1. Division: 1962
Letzter Aufstieg in 1. Division:
2006

CH-Nummer-1-Hit beim letzten Aufstieg:

Stammtisch-Wissen:

Für die Saison 2005/06 liess sich der FC Sion zu einer originellen, aber umstrittenen Marketing-Idee hinreissen. Nach jedem Match wurden die von den Spielern getragenen Trikots für 180 Franken verkauft. Der Hersteller lieferte für jede Partie extra einen neuen Satz. Und um die Einzigartigkeit der Stücke zu garantieren, trugen die Walliser auswärts stets neue Farben. So liefen sie mal in Schwarz, aber auch in Gelb, Rosa, Grün oder Violett auf. Irgendwann wurde es den Fans – und vielleicht auch den Spielern – dann aber doch zu bunt. Der Klub stellte die Aktion noch während der Saison ein. Glück gebracht hats trotzdem: Am Ende der Spielzeit feierte man den Aufstieg in die Super League.

Sions umstrittene Trikot-Aktion (Quelle:1909.ch)

FC Luzern

Statistisches aus der Vorsaison

Klassierung: 5. Tabellenplatz
Bester Skorer: M. Schneuwly (14T/5A/33Sp)
Besonderes: Es war die 5. Saison in Folge, in der Marco Schneuwly mehr als 10 Tore erzielte.

Anzahl Saisons in 1. Division: 58. Saison (1936-44, 1953-55, 1958-66, 1967-69, 1970-72, 1974-75, 1979-92, 1993-2003, 2006-18)
Debüt-Saison in 1. Division: 1936
Letzter Aufstieg in 1. Division:
2006

CH-Nummer-1-Hit beim letzten Aufstieg:

Stammtisch-Wissen:

Der Meistertitel des FC Luzern in der Saison 1988/89 gilt als eine der grössten Überraschungen der Schweizer Fussballgeschichte. Zwei wichtige Pfeiler dieses Erfolgs waren Deutsche: Trainer Friedel Rausch und Spielmacher Jürgen Mohr. Der Titel, noch immer der einzige in der Vereinsgeschichte, war derart sensationell, dass selbst das Deutsche Fernsehen für eine Reportage in die Zentralschweiz reiste und sehr amüsante Bilder von der wilden Feier ausstrahlte.

Luzerns Meisterfeier im deutschen TV

FC Thun

Statistisches aus der Vorsaison

Klassierung: 6. Tabellenplatz
Bester Skorer: D. Sorgic (15T/13A/32Sp)
Besonderes: Dennis Hediger verbuchte mit 189 die meisten Tacklings in der RSL. 98 Mal ging er als Sieger aus dem Zweikampf hervor. (Quelle: Instat)

Anzahl Saisons in 1. Division: 15. Saison (1954-55, 2002-08, 2010-18)
Debüt-Saison in 1. Division: 1954
Letzter Aufstieg in 1. Division:
2010

CH-Nummer-1-Hit beim letzten Aufstieg:

Stammtisch-Wissen:

Die Geschichte des FC Thun im Profifussball ist jung. Deshalb liegen auch die Höhepunkte des Klubs noch nicht weit zurück. Die Champions-League-Kampagne von 2005/06 steht über allem. Den Grundstein dafür legten die Berner Oberländer in der Saison davor. Im September 2004 fertigten Andres Gerber und Co. den FC Basel sensationell mit 4:1 ab. In Erinnerung bleibt vor allem der Tag darauf: Als Dank für die Unterstützung zogen die Spieler von Hanspeter Latour durch die Gassen der Stadt und verteilten rund 12‘000 Säckchen Basler Läckerli.

FC Thun verteilt Basler Läckerli (Quelle: TagesWoche )

FC St. Gallen 1879

Statistisches aus der Vorsaison

Klassierung: 7. Tabellenplatz
Bester Skorer: A. Ajeti (10T/14A/29Sp)
Besonderes: Ajeti bestritt mit 645 am meisten Offensivzweikämpfe im Ligavergleich. 228 Duelle entschied er für sich (Erfolgsquote von 35%/Quelle: Instat)

Anzahl Saisons in 1. Division: 55. Saison (1935-37, 1939-45, 1949-50, 1968-70, 1971-93, 1994-2008, 2009-11, 2012-18)
Debüt-Saison in 1. Division: 1935
Letzter Aufstieg in 1. Division:
2012

CH-Nummer-1-Hit beim letzten Aufstieg:

Stammtisch-Wissen:

Völlig überraschend beendete der FC St. Gallen die Qualifikationsrunde 1999/2000 auf dem ersten Platz. Alle erwarteten den Einbruch des Teams von Marcel Koller. Tatsächlich lag der FCSG beim Auftakt der Finalrunde im Hardturm gegen GC schon nach einer Viertelstunde mit 0:3 hinten. Doch das Spitzenspiel entwickelte sich zu einer der verrücktesten Partien der Liga-Geschichte. Bis zur Pause glichen die Espen aus, fingen sich aber in der letzten Minute noch einen Gegentreffer von Ricardo Cabanas. In der letzten Aktion des Spiels schlenzte Topskorer Charles Amoah das Leder aus 18 Metern zum 4:4-Ausgleich in die Maschen. Der Hardturm kochte, noch weit nach dem Schlusspfiff hörte man hupende St. Galler Fans in den Strassen. Diese Willensleistung ebnete den Weg zum sensationellen Meistertitel der St. Galler nach 96 Jahren Warten.

St. Gallen Schweizer Meister 2000 (Quelle: Youtube)

Grasshopper Club Zürich

Statistisches aus der Vorsaison

Klassierung: 8. Tabellenplatz
Bester Skorer: Caio (14T/6A/34Sp)
Besonderes: Caio war nicht nur der beste Skorer der «Hoppers» in der abgelaufenen Saison sondern auch der «Metall-Pechvogel» der Liga. Insgesamt 7 Mal traf der Kunstschütze nur die Torumrandung (2x Pfosten/5x Latte), so oft wie kein anderer RSL-Spieler.

Anzahl Saisons in 1. Division: 83. Saison (1933-49, 1951-2018)
Debüt-Saison in 1. Division: 1933
Letzter Aufstieg in 1. Division:
1951

CH-Nummer-1-Hit beim letzten Aufstieg:

Stammtisch-Wissen:

Als erster Schweizer Klub griffen die Grasshoppers nach europäischen Sternen. Musste sich der Rekordmeister bei der Champions-League-Premiere 1995/96 noch mit 2 Pünktchen geschlagen geben, gelang ihm in der darauffolgenden Kampagne der grosse Coup. Dank eines Freistoss-Hammers von Murat Yakin aus 40 Metern besiegte GC am 25. September 1996 den Titelverteidiger Ajax auswärts in Amsterdam mit 1:0. Zum Weiterkommen hats trotz 9 Punkten in der Gruppenphase dann allerdings doch nicht gereicht.

Yakins «Knaller» gegen Ajax (Quelle: Youtube)

FC Lausanne-Sport

Statistisches aus der Vorsaison

Klassierung: 9. Tabellenplatz
Bester Skorer: F. Margiotta (8T/5A/18Sp)
Besonderes: Kein Super-League-Verein setzt so konsequent auf die Jugend wie der FC Lausanne-Sport. Im Cup schickte Trainer Fabio Celestini einst nur Spieler im Alter von 20 Jahren und jünger aufs Feld. Auch in der vergangenen Saison hatten die Waadtländer eines der jüngsten RSL-Kader. (Swiss Football Study 2017)

Anzahl Saisons in 1. Division: 74. Saison (1933-2002, 2011-14, 2016-18)
Debüt-Saison in 1. Division:
1933
Letzter Aufstieg in 1. Division:
2016

CH-Nummer-1-Hit beim letzten Aufstieg:

Stammtisch-Wissen:

Es gibt Fans, und dann gibt es Yves Martin. 15 Jahre lang hatte der hartgesottene Lausanner kein einziges Spiel seiner Blau-Weissen verpasst. Wohl auch zum Leidwesen seiner Frau. Dann packten sie während der Länderspielpause im Herbst 2008 die Gelegenheit: Sonne, Palmen, Meer. Ab nach La Réunion! Doch Martin hatte nicht auf der Rechnung, dass das Léman-Derby gegen Servette verschoben wurde. Was er nun tun würde, war für ihn schnell klar: Er entschloss sich kurzerhand, extra für das Challenge-League-Spiel in die Schweiz und wieder zurück zu fliegen. Kostenpunkt: 2000 Franken. Verrückt? Martin sagte dazu: «Wenn du dir für 2000 Franken einen Fernseher kaufst, sagt auch niemand etwas.» Die Partie endete übrigens mit 1:1.

La Réunion oder Genf? Beides!

FC Zürich

Statistisches aus der Vorsaison

Klassierung: 1. Tabellenplatz BCL
Bester Skorer: M. Koné (16T/4A/27Sp)
Besonderes: Der FC Zürich lag ab der 3. Runde immer an der Spitze der BCL und sicherte sich am Ende den sofortigen Wiederaufstieg in die RSL mit 85 Punkten. Seit Einführung der 10er-Liga 2012/13 holt kein BCL-Meister mehr Zähler in 36 Runden.

Anzahl Saisons in 1. Division: 73. Saison (1933-34, 1941-46, 1947-57, 1958-88, 1990-2016, 2017-18)
Debüt-Saison in 1. Division:
1933
Letzter Aufstieg in 1. Division:
2017

CH-Nummer-1-Hit beim letzten Aufstieg:

Stammtisch-Wissen:

Das Heimspiel vom 28. Februar 1999 gegen den FC St. Gallen bleibt den langjährigen FCZ-Fans in besonderer Erinnerung. Nicht etwa wegen der 0:2-Niederlage, sondern wegen der Geschehnisse davor. Stolz präsentierte der Klub den aus dem Schlachthof entlaufenen Stier «Maradona» als neues Maskottchen. Doch offenbar war dem Ochsen dabei unwohl. Zunächst rannte er auf die Spieler zu. Selbst dem knüppelharten Verteidiger Wilco Hellinga blieb nur ein Ausweichmanöver. Dann stürmte «Maradona» auf die Tribüne, blieb – zum Glück für die Zuschauer – aber in den Sitzen hängen. Die Liga liess es bei einem Verweis für die Zürcher bleiben. Und die verzichten seitdem auf solche Aktionen.

«Maradona» vs. Helinga (Quelle: SRF/Youtube)

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