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Swiss Football Study 2015: Rekord an Legionären, viele U21-Spieler, steigender Altersdurchschnitt

Die neue Ausgabe der Swiss Football Study, welche die Swiss Football League nach 2012 und 2013 zum dritten Mal in Auftrag gegeben hat, befasst sich inhaltlich mit Fragen zu in der Schweiz ausgebildeten Spielern im Ausland, zum Einsatz von Spielern unter 21 Jahren, zum Durchschnittsalter der eingesetzten Spieler sowie zur Grösse der Kader der Klubs.

Die Super League und die Challenge League wurden dabei systematisch mit den fünf grossen europäischen Meisterschaften verglichen: der englischen Premier League, der spanischen La Liga, der Deutschen Bundesliga, der italienischen Serie A und der französischen Ligue 1.


DIE WICHTIGSTEN ERGEBNISSE

Die Zahl der Schweizer Spieler in den fünf besten Ligen Europas hat mit 42 Legionären einen historischen Höchststand erreicht. Die meisten dieser Spieler sind für die Schweizer Nationalmannschaft spielberechtigt und spielten vor dem Wechsel ins Ausland in der Super League oder Challenge League.

Eine mögliche Erklärung für diesen bedeutenden Wert ist der Fakt, dass die Klubs der Super League über die letzten fünf Saisons gesehen stärker als in den fünf grossen europäischen Ligen auf junge Talente setzten. Während in der höchsten Schweizer Liga im Durchschnitt 8,6 Spieler unter 21 Jahren pro Klub und Saison eingesetzt wurden, liegt dieser Wert für die Big-5 zwischen 6,5 (Frankreich) und 4,7 (Italien).

Seit 2009 war das Durchschnittsalter der Klubs in der Super League und der Challenge League noch nie so hoch wie in der Saison 2014/15. Auch wenn der Anteil der im eigenen Verband ausgebildeten Spieler unter 21 Jahren in den Kaderlisten und nach Einsatzzeit in der Schweiz noch höher ist als in den Meisterschaften der Big 5, ist auch in diesem Bereich ein Annäherungsprozess zu beobachten.

Aus den Untersuchungen geht weiter hervor, dass die Schweizer Klubs im Durchschnitt über kleinere Kader verfügen als die Mannschaften in den grössten Ligen des europäischen Fussballs. Allerdings nimmt die Zahl der eingesetzten Spieler auch in der Schweiz zu, besonders was die Fussballer über 21 Jahren betrifft.

Damit sich der Schweizer Fussball weiter positiv entwickeln kann, ist es sehr wichtig, dass die Klubs wieder stärker den jungen, lokal ausgebildeten Spielern ihr Vertrauen schenken. Gleichzeitig wird an die jungen Talente der Ratschlag gerichtet, nicht zu früh den Wechsel zu einem ausländischen Klub zu vollziehen.

Die Studie befasst sich mit den folgenden Themen:

Die Swiss Football League gab beim renommierten Observatoire du Football des CIES in Neuchâtel zum dritten Mal nach 2012 und 2013 eine Swiss Football Study in Auftrag.

Die Statistiken richten sich nach dem Stichtag 31.12.2014.

Auftraggeber:
Swiss Football League

Auftragnehmer:
Observatoire du Football des CIES

Das «Observatoire du Football» ist eine Forschungsgruppe, die Teil des Internationalen Zentrums für Sportstudien (CIES) ist. Es handelt sich um eine privatrechtliche Stiftung, die der Universität Neuchâtel angegliedert ist. Die 2005 von Raffaele Poli und Loïc Ravenel gegründete Gruppe besteht aus vier Forschern, die sich auf die statistische Analyse im Fussball spezialisiert haben. Seit 2005 veröffentlicht das «Observatoire de Football» Jahresberichte über Klubs und Spieler in Europa. Zudem wird die Gruppe regelmässig damit beauftragt, für renommierte Institutionen wie die FIFA, die UEFA, die European Club Association (ECA), die European Professional Football Leagues (EPFL), die Swiss Football League (SFL) sowie für Profi-Klubs in verschiedenen Ländern spezifische Studien durchzuführen.


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