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Sascha Amhof - Koordination als Mission

Der Schweizer FIFA-Schiedsrichter Sascha Amhof kümmert sich im Referee Departement des SFV um Ausbildungsfragen und koordiniert dabei auch die vielfältigen Aktivitäten in den Regionen. Da er neu auch als Geografielehrer tätig ist, wird er seine Karriere als Spitzenref Ende Jahr beenden.

Die Strukturen im Schweizer Fussball sind historisch gewachsen. In der Breite bauen sie im Wesentlichen auf die 13 Regionalverbände, die sich lokal um die Organisation des Spielbetriebes, um die Nachwuchsförderung (Footeco) oder um die Trainerausbildung kümmern. Und natürlich auch um das Schiedsrichterwesen an der Basis. 13 Regionalverbände, das bedeutet auch manchmal 13 Ideen und 13-mal die Arbeit für deren Umsetzung. Dieser Umstand ist auch dem Schweizer FIFA-Ref Sascha Amhof aufgefallen, der sich im Referee Departement des Schweizerischen Fussballverbandes in einem 50-Prozent-Pensum nicht nur um die Ausbildung kümmert, sondern versucht, die Aktivitäten der Regionen zu koordinieren.

» Zum Referee Department des SFV

Jährlicher Austausch
Dazu hat das Referee Departement einen «simplen Gedanken» aufgenommen und umgesetzt, wie es Amhof ausdrückt. Die 13 Verantwortlichen für die Mini-Schiedsrichter, für die Grundausbildung und für die Talentförderung (Footeco) in den Regionen treffen sich einmal jährlich zu einem Austausch, sie diskutieren über Ideen, übernehmen Informationsmaterial aus anderen Regionen und unterstützen sich gegenseitig. «Dieser Impuls war sehr wichtig und wird von den Verantwortlichen in den Regionen sehr geschätzt.»

Gleichzeitig hat das Departement Informationsmaterial für den Einstieg in die Schiedsrichterei im entsprechenden Bereich auf der Homepage bereitgestellt. Dieses steht allen Interessierten (also auch den Vereinen) zur Verfügung. Dort gibt es einen Imagefilm, in dem Alain Bieri, Sascha Amhof und der junge Academy-Schiedsrichter Anojen Kanagasingam über ihre Erfahrungen im Job berichten und so dazu beitragen wollen, die Hemmschwelle, die Einsteigerinnen und Einsteiger haben könnten, zu senken. 25 wichtige Fragen zum Schiedsrichter werden beantwortet, verlinkt wird auch auf eine Rekrutierungsaktion des Schweizerischen Schiedsrichterverbandes, die vom Aargauer Fussballverband initiiert wurde und an der sich mittlerweile weitere Regionalverbände beteiligen. Hier können Interessierte auf spielerische Art am Bildschirm als Schiedsrichter Entscheide fällen und sehr schnell sehen, dass die Aufgabe nicht ganz so einfach ist.

«Für die Grundausbildung wird viel Aufwand betrieben – da ist es dann schade, wenn ein Schieds­richter schon nach kurzer Zeit wieder aussteigt.»
(Sascha Amhof, FIFA-Schiedsrichter)

Einfacherer Einstieg
Amhof lobt auch die verstärkte Initiative der Regionalverbände, vermehrt in die Ausbildung der Mini-Schiedsrichter (für Kinderfussball und Senioren 50+ auf dem Kleinfeld) zu investieren. Das sei insofern ein gutes Tool, da hier Kandidaten auf einer einfachen Ebene einen guten Einstieg in die Schiedsrichterei finden würden und später schon als gefestigtere Kandidaten in einen Grundausbildungskurs für offizielle Schiedsrichter einsteigen könnten. «Die Grundausbildung bedeutet sowohl für die Kandidaten wie auch für die Kursleitung einen hohen Aufwand – und da ist es dann schade, wenn die Schiedsrichter schon nach kurzer Zeit wieder aussteigen würden.» Wichtig ist Amhof, dass die Regionen untereinander von guten Initiativen profitieren können, «unsere Aufgabe ist es in erster Linie, dem Ganzen einen Rahmen zu geben». Das Referee Departement stellt den Regionen auch jährlich eine sogenannte SFV-Lektion für die Ausbildung zur Verfügung und besucht Kurse in den Regionen – immer mit dem Gedanken, dass die Ausbildung nach und nach harmonisiert wird.

Neu als Lehrer tätig
Der 37-jährige Amhof wird sein 50-Prozent-Pensum beim SFV auch über das Jahresende hinaus behalten können. Seit diesem Sommer arbeitet er nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung als Kantonsschullehrer für Geografie in Luzern, ebenfalls in einer Halbtagesanstellung. Die Dreifachbelastung mit seiner Tätigkeit als Spitzenschiedsrichter wird er Ende Jahr abschlies­sen und als FIFA-Ref, der er seit 2013 ist, ­zurücktreten. «Das hat vor allem berufliche Gründe. Es ist nicht selbstverständlich, dass ich diese Chance als Lehrer bekommen habe – und die wollte ich unbedingt wahrnehmen.»

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