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Gezim Shalaj - Im Osten viel Neues

  • Gezim Shalaj (l.) mit dem Ehren-Geschenk und im Trikot seines neuen Klubs Pandurii Targu Jiu. (SFL/ZVG)

Die SFL erhielt ehrenvollen Besuch aus Rumänien. Gezim Shalaj nutzte die Weihnachtsferien, um ein Geschenk abzuholen und SFL.ch die Chance, den Rumänien-Söldner über seinen neuen Arbeitsort auszufragen.

Der Schweizer Mittelfeldspieler Gezim Shalaj, derzeit beim rumänischen Klub Pandurii Targu Jiu beschäftigt, liess es sich nicht nehmen, das Präsent gleich selbst auf der SFL-Geschäftsstelle in Muri abzuholen. Der 24-Jährige erhielt als Dank für seinen Einsatz gegen die Wettspiel-Mafia von der Liga ein gerahmtes Selbstporträt. Shalaj und sein damaliger Teamkollege beim FC Lugano Jonathan Sabbatini waren in diesem Frühling von Wettbetrügern via Facebook angefragt worden, Spiele zu manipulieren. Beide hatten diese Kontaktaufnahme umgehend öffentlich gemacht.

Für Shalaj war das Präsent und die Würdigung durch Liga-CEO Claudius Schäfer Weihnachtsgeschenk und Motivationsspritze in einem. Denn eines ist dem Berner Flügelspieler auch nach dem Wechsel nach Rumänien treu geblieben: Das Verletzungspech. Mit dick eingegipsten Fuss, betrat der 24-Jährige den Liga-Hauptsitz. «Ich habe mir kürzlich im Liga-Cup, dem letzten Spiel vor den Weihnachtsferien, den Zeh gebrochen», erklärte Shalaj mit gequältem Lächeln. Rund 4 bis 6 Wochen Pause sind angesagt. Bis dato absolvierte er 16 Ligaspiele für den aktuell Tabellen-Zwölften der höchsten rumänischen Liga und erzielte dabei ein Tor und 3 Assists.

Neuer Anlauf in Rumänien
Shalaj hat Erfahrung mit Verletzungen. Eine gravierende Blessur verhinderte, dass das vielumworbene Talent 2012 beim FC Luzern Fuss in der Super League fassen konnte. Via SC Kriens empfahl sich der Zollikofer, der schon in jungen Jahren als nächster Senad Lulic (Ex-YB, heute Star bei Lazio Rom) gehandelt worden war, für den FC Lugano (26 Spiele/1 Tor 2013/14) und weckte mit starken Leistungen erneut das Interesse diverser RSL-Klubs. Doch Shalaj entschied sich im letzten Sommer zum zweiten Mal in seiner Karriere für einen Wechsel ins Ausland. 2008 hatte er kurzzeitig im U19-Kader des Traditionsvereins Dynamo Dresden gestanden. Diesmal sollte das Ziel aber Rumänien heissen. «Ich wollte endlich einmal in einer obersten Landesliga spielen und Rumänien hat sich in den letzten Jahren als gutes Sprungbrett für europäische Top-Ligen entwickelt», begründet Shalaj seine Wahl und erklärt damit auch gleich sein Ziel.

Aus der Provinz wieder ins Rampenlicht
Die Realität heisst derzeit aber noch Targu Jiu oder zu Deutsch: Tergoschwyl. Die kleine Stadt im Vorland der Südkarpaten zählt rund 100'000 Einwohner. Bukarest ist viereinhalb Stunden entfernt. «Es gibt dort tatsächlich nicht viel ausser Fussball», gesteht Shalaj. «Wir spielen auch selten vor mehr als 5000 Zuschauern.» Dennoch ist er angetan vom rumänischen Fussball. «Hier gibt es die besseren Individualisten als in der Schweiz. Taktisch haben die Schweizer Klubs aber mehr drauf.» Sein Vertrag läuft noch bis 30. Juni und bis dahin will es Shalaj auch durchziehen. Dann ist er frei für ein weiteres Abenteuer. «Als Berner wäre natürlich YB ein Traum», meint Shalaj. Da spielte einst auch Senad Lulic...

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