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Der FC Wohlen und der FC Biel im neuen Gewand

  • Hüter Flamur Tahiraj gehört zum Dutzend der «Überlebenden» des FC Wohlen.

Der FC Wohlen lässt eine ganze Mannschaft - 11 Spieler - ziehen. Der FC Biel-Bienne wird mindestens deren acht verlieren. Beide Vereine haben unverzüglich Ausschau nach Verstärkung gehalten.

Nach Saisonende hat der FC Wohlen sein Kader durchleuchtet und durchlüftet. Nicht weniger als elf Spieler werden den Verein aus dem Freiamt verlassen. Es handelt sich dabei um Selver Hodzic (Karrierenende), Hemza Mihoubi, Pascal Thrier, Giuseppe Rapisarda, alles Verteidiger; dazu noch Matteo Tosetti (kehrt zu YB zurück), Freddy Mveng (Sion), Agron Mustafi, Matteus Senkal, Thomas Weller, alles Mittelfeldspieler, sowie die Stürmer Gaspar (Karrierenende/Rückkehr nach Brasilien) und Cristian Florin Ianu (zurück zum FC Sion/so oder so bis September wegen seiner Verletzung ausser Gefecht). David Sesas Truppe wird ab nächsten Samstag im Training stehen. Mit dabei werden Aussenverteidiger Etienne Manca und Stürmer Nenad Bijelic sein, deren Vertragsverlängerung aber noch immer zur Diskussion steht. "Es gibt sportliche, finanzielle, aber auch ganz persönliche Gründe für diese Kette von Abgängen, notabene mit zwei Spielern (Hodzic, Gaspar), die ihre Karrierre beenden", so FCW-Präsident Andreas Wyder.

Stefano Milani, letzte Saison bester Torschütze bei Wohlen mit 9 Toren, verlängert seinen Vertrag um zwei weitere Jahre, wie auch Verteidiger Alban Pnishi. Mit ungefähr zehn anderen Verbleibenden werden sie bei Trainingswiederbeginn mindestens vier neuen Gesichtern begegnen: Vitor Augusto Gregorio Cappellini, genannt "Guto" (23, kommend vom SC Kriens/1. Liga Promotion), ein portugiesischer, vielseitig einsetzbarer Mittelfeldspieler; Branislav Nikic (29, Ayia Napa/1. Division Zyperns), ein bosnischer zentraler Mittelfeldspieler; Yannick Agro (25, Ulm/4. Liga Deutschlands), ein franko-ivorischer Flügelstürmer, sowie noch ein Mann für die Offensive, der Deutsch-Kongolese Yannick Kakoko (23, Homburg/ebenfalls 4. Liga Deutschlands).

Darf der FC Biel-Bienne noch von Coly träumen?
Zur bereits stattgefunden Ablösung im Trainerteam - Hans-Peter Zaugg wurde Nachfolger von Philippe Perret -, kommen beim FC Biel-Bienne noch einige gewichtige Änderungen im Spielerkader dazu. Voraussichtlich acht Spieler werden die Seeländer verlassen: Hüter Laurent Walthert (NE Xamax), die Verteidiger Jules Hamidou (Delémont) und Sandro Galli, die Mittelfeldspieler Charles Doudin (NE Xamax) und Maxime Vuille, sowie die Stürmer Garry Germann (Delémont), Sani Emmanuel (zu Lazio Roma zurück) und aller Wahrscheinlichkeit nach auch Matar Coly. Der effiziente Stürmer aus dem Senegal, der letzte Saison 9 Tore und ebenso viele Assists verbuchen konnte, ist frei. "Damit er bei uns bleiben kann, wird er einen grossen finanziellen Abstrich in Kauf nehmen müssen, im Vergleich zu seinem zuletzt gültigen YB-Vertrag", weiss Stefan Freiburghaus.

Der technische Direktor fügt bei, dass die Lage der beiden Aussenverteidiger Mehdi Challandes und Cesar Ledesma in der Schwebe ist: "Wir werden nach unseren prioritär zu tätigenden Verpflichtungen - wie die eines Torhüters und den Stürmern - sehen, was finanziell noch möglich ist". Stefan Freiburghaus hat zum Ziel, ein Kader von 22 Spielern, davon 3 Goalies, zu formen. Mit den Verteidigern André Pazeller (21, Zofingen/1.L.), Isaac Bamele (19, 2. Mannschaft) und dem Stürmer aus Kamerun Emmanuel Nlend (21, Canon Yaoundé) ist man einig geworden. "Andere Neue werden ab Trainingswiederbeginn am Montag noch zu unserer Mannschaft stossen", verspricht Stefan Freiburghaus. (db)

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