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Saisonvorschau Brack.ch Challenge League 2017/18

Die Kompaktvorschau zur Saison 2017/18 steht ganz im Zeichen der Vergangenheit. Im Rückblick werden die glorreichen Zeiten der SFL-Klubs und die Dauer ihrer Ligazugehörigkeit beleuchtet. Abgerundet wird die Tour d'Histoire mit Anekdoten aus dem umfassenden SFL-Archiv und dem reichhaltigen Geschichten-Fundus des «ZWÖLF»-Magazins. Damit glänzt du bei jeder Stammtischrunde!

FC Vaduz

Statistisches aus der Vorsaison

Klassierung: 10. Platz in Raiffeisen Super League
Bester Skorer: S. Kukuruzovic
(5T/7A/35Sp)
Besonderes: Der FC Vaduz wurde 2016/17 meist in die Defensive gedrängt. Demzufolge führt Philipp Muntwiler die Statistik der Defensivzweikämpfe an. 463 Duelle führte der Mittelfeldspieler total, 264 davon gewann er für den FC Vaduz (Erfolgsquote: 57%; Quelle: Instat)

Anzahl Saisons in 2. Division: 13. Saison (2001-08, 2009-14, 2017-18)
Debüt-Saison in 2. Division:
2001
Letzter Aufstieg in 2. Division:
2001

CH-Nummer-1-Hit beim letzten Aufstieg:

Stammtisch-Wissen:

Der Lieblingsgegner der Vaduz ist allgemein bekannt. Bis zum 13. Mai 2017 und 12 Anläufe dauerte es, bis der FC St. Gallen zum ersten Mal die volle Punktzahl in der Raiffeisen Super League gegen den FC Vaduz einfahren konnte. Mehr fürchtet man sich im Ländle vor den vermeintlich Kleinen. Schmerzhaft erinnert man sich an die Challenge-League-Saison 2010/11, als der FCV von Runde 5 bis 22 eine beeindruckende Serie von 16 (!) Siegen in 17 Spielen hinlegte und auf bestem Weg ins Oberhaus war, dann aber unerklärlich zuhause mit 1:5 gegen Stade Nyonnais unterging. Kurz darauf folge ein 0:5 gegen Wohlen, und weil Lausanne und Servette ihrerseits zu unglaublichen Serien ansetzten, waren die Aufstiegsträume geplatzt. Es gibt eben tatsächlich keine Kleinen mehr im Fussball, das wissen nun auch der FC St. Gallen und der FC Vaduz.

Saisonverlauf Vaduz 10/11 (Quelle: SFL)

Neuchâtel Xamax FCS

Statistisches aus der Vorsaison

Klassierung: 2. Tabellenplatz
Bester Skorer: R. Nuzzolo
(18T/12A/33Sp)
Besonderes:
Mike Gomes war der Dauerläufer der BCL. Als einziger Spieler in der gesamten Swiss Football League verpasste der Xamax-Verteidiger keine der total 3240 Spielminuten.

Anzahl Saisons in 2. Division: 11. Saison (1966-73, 2006-07, 2015-18)
Debüt-Saison in 2. Division:
1966
Letzter Aufstieg in 2. Division:
2015

CH-Nummer-1-Hit beim letzten Aufstieg:

Stammtisch-Wissen:

Der Abstiegskampf zwischen Xamax und St. Gallen im Frühling 2011 ist vielleicht das verrückteste Spiel, das es auf Schweizer Plätzen jemals gegeben hat. Nur noch acht Neuenburger stehen in der Nachspielzeit auf dem Feld. Alberto Regazzoni ist soeben der Ausgleich für die Espen gelungen. St. Gallen drängt nun auf den Sieg, doch dann kontert sich Xamax tatsächlich noch zum 2:1. Geoffrey Tréand hiess der Torschütze. Der Franzose wechselte später nach St. Gallen – und ist jetzt wieder zurück auf der Maladière.

Wahnsinns-Spiel in Neuenburg (Quelle: Youtube)

Servette FC

Statistisches aus der Vorsaison

Klassierung: 3. Tabellenplatz
Bester Skorer: J.P. Nsame
(23T/6A/31Sp)
Besonderes:
Der Servette FC stellte mit Christopher Lungoyi (17/04.07.2000) den jüngsten eingesetzen Spieler in der vergangenen BCL-Saison. Sein Debüt gab der Mittelfeldspieler beim 1:0-Sieg gegen den FC Le Mont in der 36. Runde. Mit 17 Jahren ist Christoper Lungoyi gegenwärtig auch der jüngste eingesetzte Spieler der gesamten Swiss Football League.

Anzahl Saisons in 2. Division: 9. Saison (2006-11, 2013-15, 2016-18)
Debüt-Saison in 2. Division:
2006
Letzter Aufstieg in 2. Division:
2016

CH-Nummer-1-Hit beim letzten Aufstieg:

Stammtisch-Wissen:

Nichts ist aufregender als eine Saison, die im einem packenden Finale gipfelt. Kaum zu überbieten war das in der Saison 1998/99: Vor dem letzten Spieltag lag Lausanne zwei Punkte vor Servette und den Grasshoppers – und zum Schluss stand ausgerechnet noch das Léman-Derby an! 15'800 Zuschauer erlebten eine Achterbahn der Gefühle. 1:0, 1:3, 2:3 war die Torfolge in der ersten Halbzeit, im zweiten Durchgang machten Edy Vurens (3. Tor) und Martin Petrov (2. Tor) mit dem 5:2 alles klar für die Grenats und sicherten ihnen den 17. und wohl dramatischsten Meistertitel.

Servettes Meisterfeier 1999 (Quelle: Youtube)

FC Schaffhausen

Statistisches aus der Vorsaison

Klassierung: 4. Tabellenplatz
Bester Skorer: Shkelqim Demhasaj
(17T/4A/34Sp)
Besonderes: Der FC Schaffhausen war mit 12 Siegen, 2 Unentschieden und 4 Niederlagen das beste Team der Rückrunde 2016/17. Mit 38 Punkten übertrumpften die Munotstädter gar Aufsteiger FC Zürich um 1 Zähler.

Anzahl Saisons in 2. Division: 40. Saison (1945-48, 1951-55, 1957-61, 1962-63, 1964-65, 1984-2000, 2002-04, 2007-11, 2013-18)
Debüt-Saison in 2. Division:
1945
Letzter Aufstieg in 2. Division:
2013

CH-Nummer-1-Hit beim letzten Aufstieg:

Stammtisch-Wissen:

Die Erleichterung war riesig im Dezember 2004. Dank einem 4:1 auf der Schaffhauser Breite verschaffte sich Servettes Star-Ensemble im Tabellenkeller etwas Luft. Doch das Spiel wurde überschattet von den tragischen Folgen eines Torjubels. Nach dem 3:1 kletterte Paolo Diogo auf den Zaun vor dem Gästesektor und blieb mit seinem Ehering am Gitter hängen. Diogos linke Hand war blutüberströmt, der Finger lag auf dem Rasen. Die Bilder des vor Schmerz schreienden Mittelfeldspielers gingen um die Welt. Nach einer Operation – der Finger konnte nicht wieder angenäht werden – setzte der Waadtländer seine Karriere fort, ausgerechnet beim FC Schaffhausen. Seit dem Vorfall schauen die Schiedsrichter auf Schweizer Plätzen noch genauer hin, dass die Spieler keinen gefährlichen Schmuck tragen.

Verhängnisvoller Jubel am Zaun (Quelle: Youtube)

FC Aarau

Statistisches aus der Vorsaison

Klassierung: 5. Tabellenplatz
Bester Skorer: G. Tréand (10T/8A/30Sp)
Besonderes: Die 3:6-Niederlage des FC Aarau beim FC Zürich in der 14. Runde (06.11.16) war die torreichste BCL-Partie der vergangenen Saison.

Anzahl Saisons in 2. Division: 39. Saison (1944-54, 1958-81, 2010-13, 2015-18)
Debüt-Saison in 2. Division:
1944
Letzter Aufstieg in 2. Division:
1944

CH-Nummer-1-Hit beim letzten Aufstieg:

Stammtisch-Wissen:

«Die Unabsteigbaren» wurden die Aarauer lange genannt. Am 9. November 2014 verdienten sie sich kurzzeitig den Übernamen «Die Unbezwingbaren», zumindest für Amine Chermiti. Der FCZ-Tunesier durfte im Brügglifeld zum Elfmeter antreten. Seinen Versuch parierte Joël Mall bravourös, doch der Ball sprang dem Schützen direkt vor die Füsse. Mit einem sensationellen Reflex wehrte Mall auch den Nachschuss ab, und als er beim dritten Versuch von Chermiti bereits geschlagen war, klärte Verteidiger Igor Nganga mit einem Fallrückzieher auf der Linie. Eine Szene für die Ewigkeit. Letztlich musste sich der FCA aber dennoch mit 0:1 geschlagen geben.

Penaltyszene für die Ewigkeit

FC Winterthur

Statistisches aus der Vorsaison

Klassierung: 6. Tabellenplatz
Bester Skorer: Silvio (16T/4A/33Sp)
Besonderes: David Von Ballmoos zeigte mit 138 Paraden am meisten Saves aller Torhüter in der BCL.

Anzahl Saisons in 2. Division: 51. Saison (1950-56, 1958-59, 1961-66, 1967-68, 1977-82, 1983-84, 1985-98, 1999-2018)
Debüt-Saison in 2. Division: 1950
Letzter Aufstieg in 2. Division:
1999

CH-Nummer-1-Hit beim letzten Aufstieg:

Stammtisch-Wissen:

Seine erfolgreiche Zeit hatte der FC Winterthur ganz am Anfang. Vor genau 100 Jahren feierten die Eulachstädter nämlich bereits ihren dritten Meistertitel (damals unter dem Namen FC Winterthur-Veltheim). Nur die Grasshoppers hatten zu diesem Zeitpunkt schon ein reichhaltigeres Palmarès. Einen anderen Rekord halten die Winterthurer dafür heute noch: Genau 1550 Challenge-League- und NLB-Partien haben sie seit 1950 absolviert und führen damit die ewige Rangliste der zweithöchsten Liga souverän an. Zum Archiv des FC Winterthur

Aufstiegsmannschaft 1999 (Quelle: FCW)

FC Wohlen

Statistisches aus der Vorsaison

Klassierung: 7. Tabellenplatz
Bester Skorer: A. Schultz (8T/8A/32Sp)
Besonderes: Schultz ist auch der
«Metall-Pechvogel» der BCL. Insgesamt  6 Mal traf der Mann mit dem knallharten Schuss nur die Torumrandung (4x Pfosten/2x Latte), so oft wie kein anderer BCL-Spieler.

Anzahl Saisons in 2. Division: 16. Saison (2002-18)
Debüt-Saison in 2. Division:
2002
Letzter Aufstieg in 2. Division:
2002

CH-Nummer-1-Hit beim letzten Aufstieg:

Stammtisch-Wissen:

Die meisten Fans hat der FC Wohlen wahrlich nicht. Aber in Sachen Engagement kann man sich vielerorts eine Scheibe von den Freiämtern abschneiden. «Teilzeitfans Wohlen» nennt sich eine Supportervereinigung, die mit besonders viel Herzblut dabei ist. Nicht nur ein gedrucktes Fanmagazin – das «Teilzeitzine» – erscheint in ihrem Namen, sie macht sich auch mit Aktionen und Veranstaltungen stark gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie im Fussball. Passend dazu auch ihr ungewöhnlicher Slogan: «Es gibt wichtigeres als Fussball».

Eine erfrischend andere Fan-Kurve

FC Chiasso

Statistisches aus der Vorsaison

Klassierung: 8. Tabellenplatz
Bester Skorer: Y. Bnou Marzouk (12T/2A/18Sp)
Besonderes: Giuseppe Palma war der «Böseste» in der abgelaufenen BCL-Saison. 15 Gelbe Karten sammelten sich auf dem Konto des 23-jährigen Napoletaners.

Anzahl Saisons in 2. Division: 38. Saison (1947-48, 1961-62, 1965-72, 1974-78, 1982-83, 1984-92, 1993-94, 1995-96, 1998-99, 2003-08, 2010-18)
Debüt-Saison in 2. Division:
1947
Letzter Aufstieg in 2. Division:
2010

CH-Nummer-1-Hit beim letzten Aufstieg:

Stammtisch-Wissen:

Der FC Chiasso trägt seine Heimspiele im Stadio Comunale Riva IV aus. Benannt ist das Stadion nach dem Flügeldribbler Ferdinando Riva, genannt «Puci», der von 1950 bis 1970 das Trikot des FC Chiasso 523 Mal überstreifte und für die Schweiz an der WM 1954 auflief. Riva IV starb im Jahr 2014. Aber warum «IV»? Mit den römischen Zahlen kennzeichnete man früher die helvetischen Fussballbrüderpaare, und davon gab es gleich einige: Hügi I und II; Vonlanthen I und II; Elsener I, II und III. Und eben: die IV Rivas aus dem Tessin. Gut, kennen wir die Familienmitglieder Rodriguez, Xhaka und Fernandes heute mitsamt Vornamen.

Ferdinando Riva (Porträt auf rotweiss.ch)

FC Wil 1900

Statistisches aus der Vorsaison

Klassierung: 10. Tabellenplatz
Bester Skorer: J. Vonlanthen (4T/6A/32Sp)
Besonderes: Trotz letztem Tabellenplatz musste der FC Wil nicht absteigen, weil der FC Le Mont keine Lizenz für die Saison 2017/18 erhielt und sich aus dem Wettbewerb zurückzog.

Anzahl Saisons in 2. Division: 26. Saison
(1952-54, 1992-2002, 2004-18)
Debüt-Saison in 2. Division:
1952
Letzter Aufstieg in 2. Division:
1992

CH-Nummer-1-Hit beim letzten Aufstieg:

Stammtisch-Wissen:

Unsterblich bei seinen Fans machte sich der FC Wil 1900 nicht nur mit seinem bisher einzigen Titel, dem Sieg im Schweizer Cup 2004, sondern auch dem legendären 11:3-Heimsieg gegen Kantonsrivale FC St. Gallen am 03.11.2002. Dieses Ergebnis fand auch Eingang in die Geschichtsbücher der Swiss Football League und gilt immer noch als Spiel mit der höchsten Anzahl an gefallenen Toren in der Ära des Schweizer Profifussballs seit 1933.

Zusammenfassung WIL - SG (Quelle: SRF/Youtube)

FC Rapperswil-Jona

Statistisches aus der Vorsaison

Klassierung: 1. Tabellenplatz Promotion League
Bester Skorer: M. Chagas (22T/2A/29Sp)
Besonderes: Für den FC Rapperswil-Jona ist es die erste Saison überhaupt auf Profi-Niveau. In der Rosenstadt schwingt nun Trainer Urs Meier das Zepter. Für den Ex-FCZ-Coach ist es die Rückkehr in die SFL.

Anzahl Saisons in 2. Division: 1. Saison
Debüt-Saison in 2. Division: 2017
Letzter Aufstieg in 2. Division:
2017

CH-Nummer-1-Hit beim letzten Aufstieg:

Stammtisch-Wissen:

Noch hat der FC Rapperswil-Jona auf der Fussballlandkarte keine grossen Spuren hinterlassen. Dabei haben schon zahlreiche prominente Namen auf dem Grünfeld die Schuhe geschnürt: 2011 lief für den damaligen Promotion-League-Klub der frühere Serie-A-Torjäger Roberto Sosa auf, 2015 Marco Materazzis Bruder Simone. Nicht zu vergessen der Ex-Bachelor Vujo Gavric («Erzähl mir etwas von deinem inneren Kern...»), der auch auf dem Platz häufig skorte. Er traf für die Rosenstädter in 216 Spielen satte 115 Mal. Auch im aktuellen Kader finden sich bekannte Gesichter: etwa Jonas Elmer (ex Chelsea) oder Kim Jaggy (ex GC).

Best of Bachelor Vujo (Quelle: Youtube)

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